DENEFF: Unternehmensinitiative für Energieeffizienz gegründet

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Deutsche Unternehmen sind im Bereich [[DENEFF: Unternehmensinitiative für Energieeffizienz gegründet]]hervorragend aufgestellt. Gleichzeitig fehlte der Energieeffizienzbranche bisher – anders als Firmen im Bereich Erneuerbarer Energien – eine gemeinsame Interessensvertretung. Die Ende November gegründete Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz (DENEFF) setzt genau dort an. Die technisch möglichen Energieeinsparungen sind von enormer Bedeutung für den Klimaschutz. Durch mehr Energieeffizienz könnten bei konsequenter Umsetzung politischer Vorhaben bis 2020 über 250.000 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen und das Bruttoinlandsprodukt um fast 25 Milliarden Euro gesteigert werden. Die DENEFF will sich industrieübergreifend für eine bessere Energieeffizienzpolitik einsetzen. Insbesondere im Gebäudebereich, auf den sich die Initiative im ersten Jahr konzentrieren will, stünden in nächster Zeit wichtige Fragen in Berlin und Brüssel auf der politischen Tagesordnung.

DENEFFNeben der Ausarbeitung des im Energiekonzept der Bundesregierung angekündigten Sanierungsfahrplans zur Senkung des Energieverbrauchs im Gebäudebestand um 80 Prozent bis 2050 und der Neuauflage des Europäischen Energieeffizienzaktionsplans, will sich die DENEFF insbesondere Fragen der Finanzierung der energetischen Sanierung stellen. Vertreter von rund 20 Firmen aus allen Bereichen des Gebäudesektors nahmen an der Gründungsveranstaltung am heutigen Mittwoch in Berlin teil – vom Generalunternehmer über den Dämmstoffhersteller bis hin zu kleinen Energiedienstleistern und Innovationsschmieden. Zu den Gründungsmitgliedern zählen ein halbes Dutzend Unternehmen und Institutionen der Energieeffizienzbranche.

Martin Bornoldt als designierter Geschäftsführer

Die designierten Geschäftsführer der DENEFF sind Martin Bornholdt (30), bislang als Unternehmensberater bei McKinsey & Company Inc. tätig, und Christian Noll (30), der bisher das Thema Energieeffizienz beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) betreute. Günter Dören (61), der langjährig die politische Arbeit eines großen Fensterherstellers leitete, unterstützt die Initiative als Senior-Berater.

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