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Deutschlands erster Startup-Inkubator für Klimainnovationen in Berlin

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Sowohl in Deutschland als auch international mangelt es bislang an der systematischen Erfassung von Unternehmensgründungen im Bereich der Green Economy. Das Borderstep Institut hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, den weltweit ersten Monitor „grüner“ Startups zu erstellen. Hierzu wurden Technologie‐ und Gründerzentren in Deutschland und Kalifornien näher betrachtet. Die Ergebnisse der vom Bundesumweltministerium (BMU) und der nationalen Klimainitiative geförderten Studie zeigen, dass Deutschlands ungunternehmer die Chancen der Green Economy erkennen: Der Anteil grüner Gründungen in den untersuchten Gründerzentren liegt in Deutschland derzeit bei 13,6 Prozent. Genauere Ergebnisse werden im Rahmen der Berliner Energietage (15. bis 17. Mai 2013) bekannt gegeben. Unabhängig davon möchten wir über den ersten deutschen Startup-Inkubator ausschließlich für Klimainnovationen berichten. Die so genannte Climate-KIC Green Garage öffnet ihre Tore auf dem EUREF-Campus in Berlin-Schöneberg.

Climate KICCleanTech & StartUp News / Berlin. Der Inkubator ist ein Projekt des Climate-KIC (Knowledge and Innovation Community), des europaweiten Klimanetzwerks des Europäischen Instituts für Innovation und Technologie (EIT), einer Institution der EU. Im Climate-KIC Netzwerk haben sich über 160 Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Universtäten aus ganz Europa zusammengeschlossen, um den Wandel von Wirtschaft und Gesellschaft zu nachhaltiger, klimaverträglicher Wirtschaft in Europa voranzutreiben.

Zielsetzung des Projekts

Mit diesem in Deutschland bisher einmaligen Angebot will Climate-KIC nach eigenen Angaben dazu beitragen, die Entwicklung von innovativen Produkten und Dienstleistungen im Bereich Klimaschutz deutlich zu beschleunigen. „Die jungen Gründer und zukünftigen Klimaunternehmer sind unsere beste Investition in die Zukunft. Mit ihren innovativen Ideen schaffen sie die Voraussetzungen für eine nachhaltige und klimaneutrale Wirtschaft“, so Hans-Jürgen Cramer, Direktor des deutschen Climate-KIC Büros.

Enstehung, gutes Beispiel und erste „Bewohner“

Die Climate-KIC Green Garage entstand aus einer historischen Garage aus dem Jahr 1927 auf dem Gelände des EUREF-Campus in Berlin-Schöneberg. Der Charakter des Gebäudes wurde beim Umbau bewahrt und ist zugleich Beispiel für die klimafreundliche Umnutzung bestehender Bausubstanz. So wurden die historischen hölzernen Garagentore erhalten und dahinter eine moderne Isolierglasfassade eingebaut, ein Solardach installiert, das Gebäude gedämmt und mit Biogas beheizt und die Elektrotechnik an das Smart Grid des EUREF-Campus angeschlossen.

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Nach Umbau und Modernisierung bietet die Climate-KIC Green Garagejetzt auf rund 280 Quadratmetern Arbeitsplätze für sechs Startups sowie Räumlichkeiten für Workshops und Seminare für bis zu 60 Personen. Mit den Gründerteams von efficient city farming, econitor, puzzlestrom, und expert system chromatographic analysis sind die ersten Startup-Teams bereits eingezogen.

Mögliche Förderungen für StartUps

Seit 2010 hat Climate-KIC rund 80 Geschäftsideen in der Frühphase gefördert, aus denen bislang schon 23 Unternehmensgründungen hervorgingen. Allein in diesem Jahr sollen rund 100 weitere Gründerteams gefördert werden. Climate-KIC fördert junge Klimaunternehmer mit bis 95.000 Euro, kostenlosen Arbeitsräumen in der Green Garage, Business Coaching sowie Zugang zum europäischen Partner-Netzwerk.

Mehr Info finden sich hier im Datenblatt: Download.

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