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Die BSH verlagert Transport auf die Schiene

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BSH Bosch und Siemens Hausgeräte steigt in der Vertriebs- und Produktionslogistik für Gütertransporte von der Straße auf die Schiene um und geht damit im Rahmen des Kyoto-Protokolls als Pionier voran. FutureCamp Climate hat das ehrgeizige Klimaschutzprojekt im Auftrag von BSH entwickelt und begleitet. Nach der offiziellen Anerkennung durch die Deutsche Emissionshandelsstelle im Dezember 2011 steht nun einer weiteren erfolgreichen Verlagerung nichts mehr im Wege.

Die Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt) hat das Klimaschutzprojekt mit dem Titel „BSH Transportation Shift Project“ als Joint-Implementation-Projekt (JI) am 5. Dezember 2011 amtlich genehmigt. Mit Unterstützung der Münchner Unternehmensberatung FutureCamp Climate GmbH wurde das JI-Projekt von BSH als sogenanntes programmatisches Projekt (d.h. weitere Transportverlagerungen können während der Projektlaufzeit noch erfolgen) entwickelt und vom TÜV Süd geprüft.

Ziel des innovativen Projektes ist es, die Transportlogistik zukünftig – wo technisch und ökonomisch möglich – von der Straße auf die Schiene zu verlagern. FutureCamp Climate unterstützt BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH bei allen Schritten, die für die amtliche Anerkennung als Klimaschutzprojekt und die weitere Umsetzung als JI-Projekt notwendig sind.

„Das ‚BSH Transportation Shift Project‘ ist ein besonders erwähnenswerter Projektansatz für deutsche und europäische Klimaschutzmaßnahmen, da die Verlagerung von Gütertransporten von der Straße auf die Schiene seit Jahren stagniert. Der Transportbereich nimmt einen relevanten Anteil der CO2-Emissionen innerhalb der EU ein – Tendenz steigend – vor allem für den Sektor Gütertransport per LKW, der seit Jahren zunimmt. Das JI-PoA von BSH ist das erste Projekt dieser Art in Europa“, unterstreicht Dr. Roland Geres, Geschäftsführer von FutureCamp.

Die Projektinitiative steht ganz im Sinne der nachhaltigen Unternehmensstrategie von BSH, die auf Klimaschutz und Energieeffizienz setzt: „Wir freuen uns, da die formale Genehmigung des JI-Projektes eine Bestätigung für unsere Klimaeffizienz darstellt. Diese bezieht sich nicht auf unsere effizienten Produkte, die immer im besonderen Fokus von Endkonsumenten stehen und mit jeder Gerätegeneration verbessert werden, sondern für den von Endkonsumenten nicht sichtbaren Bereich der Transportlogistik“, betont Dr. Hans Bauerfeind von BSH Bosch und Siemens Hausgeräte abschließend.

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