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Drei Projekte für Forschungspreis Nachhaltige Entwicklungen nominiert

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Im Rahmen des Deutschen Nachhaltigkeitspreises vergibt das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Dezember 2012 erstmalig den Forschungspreis „Nachhaltige Entwicklungen“. Im Fokus stehen wissenschaftliche Beiträge zur nationalen Nachhaltigkeitsstrategie sowie der Hightech-Strategie in den Bereichen Klimaschutz, Ressourcenschutz und Energie. Drei Nominierte für die Sonderauszeichnung wurden heute bekannt gegeben. Mit dem neuen Preis sollen jährlich thematische Schwerpunkte gesetzt werden. In diesem (ersten) Jahr wird die Forschung rund um „Sustainability made in Germany“ in den Fokus der Betrachtungen gerückt.

CleanTech News/ Düsseldorf. Zwischen Juli und September 2012 hatten sich über 70 Forscher und Forschergruppen aus deutschen Forschungseinrichtungen, Universitäten und Fachhochschulen mit aktuellen Projekten beworben. Der Preis wird am 7. Dezember 2012 von Bundesministerin Prof. Dr. Annette Schavan im Rahmen der Verleihung des Deutschen Nachhaltigkeitspreises überreicht werden. Folgende Nominierungen für den Forschungspreis „Nachhaltige Entwicklungen“ wurden bereits heute bekannt gegeben.

CuveWaters

Großflächige Überflutungen und lang anhaltende Dürren: Nachhaltige Bewässerung ist in großen Teilen Namibias ein ernstes Problem. Das Projekt „CuveWaters“ erschließt neue Wasserquellen und macht sie für verschiedene Zwecke nutzbar. „CuveWaters“ nutzt und stärkt Fähigkeiten sowie Strukturen vor Ort und fördert so die Millenniumsziele der Nachhaltigkeit auf lokaler Ebene. Das Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE) leitet das CuveWaters-Projekt.

TES EnergyFacade

Die energetische Modernisierung von Altbauten ist nicht nur ökologisch und ökonomisch sinnvoll, sondern auch eine wirtschaftlich bedeutende Aufgabe der Baubranche. Die TES EnergyFacade öffnet diesen Markt nun für den Holzbau: Das System basiert auf nachhaltig produzierten, großformatig vorgefertigten Holzrahmenelementen, mit denen die Gebäudehülle gedämmt wird. Entwickelt wurde das Holzbausystem von der TU München.

Tomatenfisch (ASTAF-PRO)

Die Versorgung der Weltbevölkerung mit tierischem Eiweiß kann mit traditioneller Viehzucht allein nicht nachhaltig sichergestellt werden. Das Projekt „Tomatenfisch“, bei dem Gemüse und Fische gemeinsam in einem Gewächshaus gedeihen, zeigt modellhaft eine ressourcenschonende, nahezu emissionsfreie Alternative und eröffnet neue Perspektiven für die Landwirtschaft. Das Aquaponiksystem „Tomatenfisch“ ist ein Projekt des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB).

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