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Einspeisemanagement für erneuerbare Energien – Lastabwurf nach EEG

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Gemäß der letzten Fassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) müssen Anlagen mit einer Nennleistung größer als 100 Kilowatt Peak über eine „Einrichtung“ verfügen, mit der die Einspeiseleistung der Anlage abgerufen und reduziert werden kann. Der Betreiber der Anlage hat die Pflicht, eine Großanlage mit einem Einspeisemanagement-System auszurüsten. Panasonic bietet hierfür eine Komplettlösung, die Energiezähler, Steuerung und Web-Datenlogger umfasst. Via Internet kann die gesamte Anlage fernvisualisiert werden.

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CleanTech & Energiemanagement News / Holzkirchen. Die Anforderungen gemäß EEG können mit der Komplettlösung von Panasonic zum Einspeisemanagement einfach und kostengünstig umgesetzt werden. Durch einen gewissen Eigenverbrauch der erzeugten Leistung vor dem Netzeinspeisepunkt kann die Einspeiseleistung reduziert und damit einer Zwangsleistungsreduktion durch den Netzbetreiber entgegengewirkt werden. Man spricht hier von der Eigenbedarfsoptimierung. Zusätzlich ist auch ein eigenes Lastmanagement möglich, indem die erzeugte Leistung durch intelligentes Zuschalten von elektrischen Verbrauchern, wie beispielsweise  Warmwasserspeichern, selbst genutzt werden kann.

Die Parameter Einspeisemessung und Steuerung

Bei Bestandsanlagen kann die Messung der Einspeiseleistung ohne Eingriff in die Wechselrichter mithilfe des Eco-POWERMETER KW1M erfolgen. Das Gerät wird am Einspeisepunkt der Energieerzeugungsanlage installiert. Es ermittelt mithilfe von Stromwandlern den Einspeisestrom, aus dem die momentane Leistung sowie die Blind- und Wirkleistung berechnet wird.

Alle systemrelevanten Funktionen sind in fertigen Plug-and-Play-Funktionsbausteinen integriert und können einfach parametriert und in das Gesamtsystem eingefügt werden. Für viele Anwendungen stehen fertige Lösungen zur Verfügung, die sich mit geringem Aufwand individuell anpassen lassen.

Das Einspeisemanagementsystem kann ohne großen Montageaufwand von einem Elektroinstallateur in eine bestehende Anlage integriert werden. Voraussetzung ist lediglich ein DSL-Anschluss mit fester IP-Adresse vor Ort. Die Leistungsreduktion selbst erfolgt durch Trennung einzelner Wechselrichter vom Netz, entweder mithilfe vorhandener Steuereingänge oder durch einen zusätzlichen elektromagnetischen Trennschalter. Bei Neubauanlagen erfolgt die Kommunikation in der Regel über die serielle Datenschnittstelle der Wechselrichter.

Visualisierung und Datenlogging

Der Anlagenbetreiber hat die Möglichkeit festzustellen, in welchem Zeitraum und in welchem Umfang seine Anlage leistungsreduziert wurde. Optional können die Messwerte mit Zeitstempel in einer SD-Speicherkarte im CSV-Dateiformat gespeichert und via Web abgefragt werden. Über ein Web-Interface lässt sich die gesamte Anlage über das Internet fernvisualisieren.

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