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Elektrifizierungsbaukasten MEB: Volkswagen findet mit e.Go Mobile ersten Partner

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Elektrifizierungsbaukasten soll zum Standard für Elektroautos werden

Volkswagen bietet seinen Elektrifizierungsbaukasten MEB auch anderen Herstellern an. Mit der e.Go Mobile hat der Autobauer jetzt bereits den ersten Partner gefunden. VW-Chef Diess hofft, damit einen neuen Standort für Elektroautos schaffen zu können. Die Überlegung, eine gute Plattform auch anderen Anbietern zur Verfügung zu stellen, ist logisch: Damit können Flottenbetreiber sehr einfach auf ihre Bedürfnisse perfekt zugeschnittene Elektroautos zusammenstellen.

Darüber hinaus, will der Volkswagen-Konzern durch die Verbreitung vom Elektrifizierungsbaukasten MEB auch Skaleneffekte erschließen und damit Elektromobilität günstiger machen. Zuletzt hatte Seat mit dem el-born konzernintern ein erstes Elektroauto angekündigt, das den MEB nutzen wird. In einer ersten Phase hat der Konzern die Planung auf 15 Millionen E-Fahrzeuge mit dem MEB ausgerichtet.

Als weltweit erster externer Partner soll die Aachener e.GO Mobile AG den Elektrifizierungsbaukasten nutzen, um die Volkswagen-Modellpalette ergänzende E-Autos auf den Markt zu bringen. Ein konkretes Fahrzeugprojekt wird derzeit geplant. Mit dem ID. Buggy zeigt Volkswagen beim Genfer Automobilsalon bereits die Variabilität des MEB auch für Kleinserien, die einfach und günstig realisiert werden können.

Wir freuen uns sehr, dass uns der Volkswagen Konzern diese Kooperation angeboten hat. Wir können die Agilität von e.GO in der Produktentwicklung und unsere Stärke beim Bau von Kleinserienfahrzeugen auf Basis von Aluminium-Profil-Spaceframes einbringen. Und wir werden durch die MEB-Plattform noch schneller, robuster und kostengünstiger.

Prof. Dr. Günther Schuh, CEO der e.GO Mobile AG

Elektrifizierungsbaukasten soll erfolgreichen Querbaukasten ablösen

Historisch betrachtet geht Volkswagen hier mit dem Elektrifizierungsbaukasten einen konsequenten, nächsten Schritt. Erfolgreich war in der Vergangenheit der „Modulare Querbaukasten“, der die Grundlage für 100 Millionen VW-Fahrzeuge gewesen ist. Der MEB solle als Standard der E-Mobilität etabliert werden, sagte Konzernchef Diess: „Auf Basis des Elektrifizierungsbaukastens machen wir die individuelle Mobilität CO2-neutral, sicher, komfortabel und zugänglich für möglichst viele Menschen.“

Nach Angaben der FAZ ist der Elektrifizierungsbaukasten MEB auch ein wichtiges Thema bei den Verhandlungen zu intensiveren Kooperationen mit Ford. Die Zusammenarbeit bei kleinen Transportern steht bereits fest – beim Thema autonom fahrende Autos verlaufen die Gespräche offenbar „eher zäh“.

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