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Heuliez Mia: Conenergy übernimmt Elektroautosparte von Heuliez

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Heuliez MiaSchon seit einigen Wochen hat der Energiedienstleister Conenergy AG den Vertrieb des kleinen Stadt-Elektroautos Heuliez Mia übernommen. Jetzt gab die Conenergy AG gemeinsam mit dem Pharma-Unternehmer Prof. Edwin Kohl bekannt, mehrheitlich die gesamte Elektroautosparte des französischen Automobilzulieferers und Produzenten übernommen zu haben.

Dabei habe sich das Konsortium durch einen besonders ausgefeilten Businessplan erfolgreich gegen internationale Konzerne aus den USA und Asien durchgesetzt. Was jetzt mit dem kleinen Elektroauto Heuliez Mia passiert?

Klein und wendig: Heuliez Mia

Der Heuliez Mia ist ein typisches Elektroauto – klein, wendig, günstig, nicht besonders schick, aber insbesondere im Stadtverkehr sehr zweckmäßig. Mit der kleinsten Batterie und einer Reichweite von 80 – 100 km liegt mia in der Gesamtkosten-Betrachtung vergleichbar zu anderen Fahrzeugen in seinem Segment. Die Energiekosten werden bei ca. 1,50 Euro pro 100 Kilometer liegen und die Ladezeit an einer Haushaltssteckdose beträgt etwa zwei Stunden. Der Start für die Serienproduktion ist für das 2. Quartal 2011 vorgesehen.

Conenergy/Kohl bemühte sich als Konsortium bereits seit gut einem halben Jahr um den Zuschlag für die Autoproduktion im französischen Cerizay. Die Region Poitou-Charentes, vertreten durch ihre Präsidentin Ségolène Royal, bleibt Minderheitsgesellschafter an dem neuen Elektroauto-Hersteller.

„Der Erfolg der Elektromobilität lässt sich an drei Schlagworten festmachen: lokal, emissionsfrei und bezahlbar“, erklärt Dr. Roman Dudenhausen, Vorstand der Conenergy AG.

Lokal stehe dabei für die begrenzte Reichweite der Fahrzeuge und deren bevorzugtem Einsatz in Städten. Zugleich gehe es hier auch um lokale Netzwerke, insbesondere von Stadtwerken, Kommunen und lokalen Unternehmen zur Realisierung der städtischen Elektromobilität. Emissionsfrei bedeute, dass der Fahrstrom für die Elektroautos komplett „grün“ sein müsse.

„Der Markt für Elektroautos ist ein absoluter Zukunftsmarkt. Demographische Faktoren, Umweltschutz und die stetig steigenden Kosten fossiler Energieträger stellen gänzlich neue Anforderungen an die Mobilität der Menschen. Mit 1,50 Euro auf 100 km ist mia die Antwort“, so Prof. Edwin Kohl, Vorstandsvorsitzender der kohl-Gruppe.

Edwin Kohl ist Mehrheitsanteilseigner im Konsortium sowie an der von ihm gegründeten kohl-Gruppe.

„Ökologie und Ökonomie sind für mich als Unternehmer und Investor zwei Seiten der gleichen Medaille“, so Kohl, der sich seit über 20 Jahren mit ökologischen Themen beschäftigt.

Die Gebäude des Firmensitzes tragen wegen ihres Energiekonzeptes und der chemiearmen Bausubstanz die „grüne Hausnummer“ des saarländischen Umweltministeriums. Einen wesentlichen Teil des Energiebedarfs decken die Unternehmen der kohl-Gruppe mit erneuerbaren Energien.

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1 Kommentar
  1. […] Hinter mia stecken der Pharmaunternehmer Prof. Edwin Kohl und die Essener Conenergy, die kürzlich die Produktionsstätte und die Rechte am Fahrzeug von der ursprünglichen Muttergesellscha… übernommen hatten.  Wer mit dem “Verkaufsstart” von einem der ersten serienmäßig […]

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