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Schaufenster für Elektromobilität: Sachsen und Bayern verbünden sich

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sachsen und bayern schaufenster für Elektromobilität
Die Wirtschaftsminister Martin Zeil (Bayern) und Sven Morlok (Sachsen) bei der Unterzeichnung. Bild: Wirtschaftsministerium Sachsen

Elektromobilität News / Sachsen, Bayern. Eine Überraschung ist die gestrige Meldung, dass Bayern und Sachsen gemeinsam eine Projektskizze für die Förderung als „Schaufenster für Elektromobilität“ abgeben, nicht mehr. Generell ist es jedoch verwunderlich, dass Sachsen nicht zusammen mit Sachsen-Anhalt und Thüringen eine mitteldeutsche Bewerbung bevorzugt. Womöglich war aus Sicht der sächsischen Landesregierung und deren Wirtschaftsminister Sven Morlok die Aussicht, durch die Kooperation einen Partner wie BMW an Bord zu haben verlockender als etwa ein kleineres Netzwerk innerhalb Sachsens mit Leipzig als Mittelpunkt zu knüpfen.

Fakt ist: Die Landesregierung Sachsens hat bereits vor einiger Zeit 15 Mio. Euro für die Bewerbung bzw. daraus hervorgehende Projekte rund um Elektromobilität zur Verfügung gestellt. Der Freistaat Bayern hat im Rahmen seiner Fünf-Punkte-Strategie insgesamt mehr als 100 Millionen Euro für den Ausbau der Forschungslandschaft, das Schaufensterprojekt und die bayerischen Modellkommunen bereitgestellt.

Jetzt wurde eine entsprechende Vereinbarung zwischen Bayern und Sachsen in München unterzeichnet. Ziel solle es nun sein, dass sich Unternehmen und Forschungsinstitute aus beiden Ländern mit abgestimmten Konzepten in Form einer gemeinsamen Bewerbung an der Ausschreibung des Bundes beteiligen.

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Beim Projekt „Schaufenster für Elektromobilität“ handelt es sich um große regionale Demonstrations- und Pilotvorhaben zum Thema Elektromobilität, die die deutsche Technologiekompetenz international sichtbar machen sollen. Der Förderumfang durch den Bund beträgt bundesweit insgesamt 180 Millionen Euro. Weitere Mittel sollen von Unternehmen, Regionen und Ländern hinzukommen. Bis 16. Januar 2012 können die Konzepte zum „Schaufenster Elektromobilität“ eingereicht werden. Die von einer Fachjury auszuwählenden drei bis fünf Teilnehmer werden im März 2012 bekannt gegeben. Das Projekt „Schaufenster für Elektromobilität“ läuft maximal drei Jahre.

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