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Sauber in die Zukunft

Ost-Kult wird sauber: Rückkehr der eSchwalbe als Elektroroller e-Schwalbe

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Die Wiederkehr ostdeutscher Traditionsmarken sorgt in den Neuen Bundesländern nicht immer für Begeisterungsstürme. Die Meldung, die uns vor einiger Zeit erreichte, dass der Stromversorger Entega nun die Neuauflage des ostdeutschen Kult-Rollers „Schwalbe“ als Elektroroller eSchwalbe plant, schlug insbesondere im Osten der Republik ein, wie eine (saubere) Bombe. Besonderheit:

Das Kult-Objekt Schwalbe wird in den kommenden Jahren „sauber“, denn ein modernes Elektroantriebskonzept soll das beliebte Gefährt zum sauberen Elektroroller machen. Während der Antrieb sich komplett ändert und das Schwalbe-Knattern damit der Vergangenheit angehören dürfte, bleibt die typische Designsprache der Schwalbe erhalten. Weiteres Highlight: Der herausnehmbare Akku des pfiffigen Elektrorollers sorgt für einfaches Aufladen, auch wenn vielleicht mal keine Steckdose in der Garage frei ist.

Die e-Schwalbe wird ab Frühjahr/Sommer 2011 in den drei Klassen 25 km/h, 45 km/h sowie 80 km/h erhältlich sein. Abhängig von der Klasse und nach gewünschter Reichweite sind unterschiedliche Akkukonfigurationen möglich. So können sogar Reichweiten von über 200 km erreicht werden. Das Projekt „e-Schwalbe“ wurde vom Energieversorger ENTEGA initiiert, bereits seit 2009 wird dort in aufwändigen Versuchen der Alltagseinsatz von Elektrorollern getestet.

Hergestellt wird das völlig neuentwickelte Fahrzeug in Suhl, dem historischen Produktionsstandort der „Schwalbe“ in Thüringen. Daniel Schmid, verantwortlich für Produktion und Entwicklung:

„Die Produktion in Deutschland sichert unseren hohen Qualitätsanspruch, denn die e-Schwalbe wird nach den strengen Standards der Automotiveindustrie gefertigt.“

Dieser Qualitätsanspruch wird auch im Entwicklungspartner deutlich. Die Aufgabe übernimmt die XTRONIC GmbH, die Ihre langjährige Erfahrung und Kompetenz im Automotivesektor in das Projekt einbringt. Den Konstruktionsauftrag erteilte XTRONIC dem Designbüro DMS und dem Entwickler Hörmann-Rawema.

Ein weiterer entscheidender Unterschied im Konzept der e-Schwalbe ist die konsequent umgesetzte Nachhaltigkeit. So wird neben einer umweltfreundlichen Materialauswahl, Recyclingfähigkeit und energieeffizienten Produktion sogar das bei der Produktion unvermeidbar entstehende CO2 kompensiert. Und zum Marktstart im nächsten Frühjahr erhalten die Käufer der e-Schwalbe ein Gratiskontingent Ökostrom – natürlich von Entega.

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% S Kommentare
  1. […] Künftige Käufer deshalb, weil sich die Produktion der e-Schwalbe, die mit herausnehmbaren Lithium-Ion-Akkus ausgestattet sein wird, weiter verzögert. Eigentlich sollte der Elektroroller aus Suhl bereits im Frühjahr diesen Jahres auf den Markt kommen. Faktisch wird das Gefährt, dass es in drei verschiedenen Versionen geben soll, aber nicht vor März 2012 ausgeliefert werden können. Als Grund gibt efw Suhl insbesondere Produktions- und Lieferschwierigkeiten bei Bauteilen an, die auch durch die Reaktorkatastrophe von Fukushima verursacht wurden. Weitere Details zur eSchwalbe gibt es auch hier bei CleanThinking.de. […]

  2. Thomas sagt

    Ja,
    endlich ist sie wieder da.
    Es gibt meines Erachtens ja nicht viel Gutes, was der Osten hervorbrachte. Die Schwalbe ist allerdings ein Kultteil!

  3. Mike sagt

    Die Schwalbe kehrt zurück?! Bei dieser Meldung kommen nostalgische Gedanken in mir auf. In meiner Jugend war ich nur mit dem Kult-Roller unterwegs

  4. Dominik sagt

    Super Seite, gefaellt mir.

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