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enercast prognostiziert und spart Erzeugern viel Geld

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Enercast Venture CapitalCleantech & Effizienz News / Kassel. Das Stromnetz leidet derzeit unter der kaum prognostizierbaren Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energien aus Wind und Solar. Klar: Die Sonne scheint eben nur, wenn sie scheint und nicht, wenn sie scheinen soll. Daher sind Cleantech-Unternehmen, die sich mit dieser Prognostizierbarkeit beschäftigen nicht nur bei den vier großen Energieversorgern RWE, EON, EnBW und Vattenfall äußerst begehrt, sondern auch bei Betreibern und Windkraftanlagen und Solarkraftwerken. Kein Wunder also, dass Enercast, einer der Pioniere auf diesem Gebiet, kürzlich eine Finanzierungsrunde in Millionenhöhe abschließen konnte. Einer der Investoren: Innogy Venture Capital.

enercast hat in enger Kooperation mit dem Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (Frauenhofer IWES) eine Prognoseberechnung entwickelt, welche die effektive Einbindung erneuerbarer Energien in die Stromversorgung erlaubt. Das Kasseler Unternehmen ermöglicht Stromerzeugungsprognosen 15 Minuten genau und Standort scharf. enercast greift überdies bei seinen Prognosen auf Methoden der künstlichen Intelligenz zurück, wodurch Erfahrungen der Vergangenheit Schlüsse über den Zusammenhang von Wetterprognosen und zukünftiger eingespeister Leistung herstellen. enercast liefert Prognose- und Leistungsdaten transparent und zuverlässig über modernste Webservices, was zeit- und kostenaufwändige Installationen von Soft- und Hardware obsolet macht und dadurch ein skalierbares Businessmodell für Energieversorger und -händler auf dem internationalen Markt darstellt.

Die aktuelle Prognose ab dem 3. Mai zeigt das folgende Video:

„enercast adressiert ein elementares Problem der erneuerbaren Energien. Die Schwankungen bei der Einspeisung von Wind- und Sonnenstrom führen zu einer Belastung der Netze und letztlich zu einer gewissen Unsicherheit in der Stromversorgung. Je zuverlässiger die Prognosedaten sind, desto besser lassen sich die Erneuerbaren in die bestehenden Netze und damit in den Markt integrieren. enercast bietet damit einen wichtigen Baustein für das Gelingen der Energiewende und trifft somit genau den Investmentfokus von Innogy Venture Capital“, erklärt Crispin Leick, Geschäftsführer der Innogy Venture Capital GmbH.

Bis zu 2,25 Mio. Euro stecken Innogy Venture Capital, die Venture-Tochter des RWE-Konzerns, und der High-Tech Gründerfonds in das junge Cleantech-Unternehmen aus Kassel. Enercast prognostiziert die Stromerzeugung aus Wind und Sonne – und realisiert damit signifikante Kosteneinsparungen entlang der Energie-Wertschöpfungskette. Mit dem frischen Geld will enercast einerseits den Zugang zu Netzwerken sicherstellen und andererseits die technische Leistung der eigenen Prognosemethoden weiter verbessern. Somit dürfte das Unternehmen in Zukunft noch viel interessanter für RWE und Co. werden als es heute bereits ist…

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