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Energie News: CCS-Technologie in Brandenburg ohne Zukunft

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Pilotanlage Schwarze Pumpe VattenfallEnergie News / Brandenburg. In Brandenburg wird es „bis auf Weiteres“ keine Endlager für die unterirdische Speicherung von Kohlendioxid geben. Das sagte Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck. Man werde die CCS-Technologie auf keinen Fall im Alleingang einführen, so Platzeck gegenüber der Lausitzer Rundschau. Und: Man werde die Verpressung nicht erproben, wenn die eigentlichen Speicherländer aussteigen könnten. Nach dem jetzigen Stand der Gesetzgebung soll genau das ermöglicht werden. Insbesondere für Vattenfall ist die Absage von Platzeck ein schwerer aber nicht unerwarteter Schlag. Das Unternehmen will am Kraftwerk Jänschwalde die CCS-Technologie testen.

Entweder werde das CCS-Verfahren (Carbon Dioxide Capture and Storage) zur Abscheidung und Speicherung des klimaschädlichen Gases als sichere und zukunftsfähige Technologie für ganz Deutschland anerkannt, oder es werde „vorerst nirgendwo“ angewendet, betonte der Ministerpräsident. Der Bundestag hatte Anfang Juli ein Gesetz zur Erprobung der CCS-Technologie und unterirdischer Kohlendioxidspeicher beschlossen. Nach bisheriger Planung sollen in Ostbrandenburg bei Beeskow und Neutrebbin unterirdische CO2-Speicher eingerichtet werden. In der Region gibt es dagegen heftige Proteste.

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