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Energieeffiziente Fenster dank Klebetechnologie und 3-fach-Verglasung

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Die Fenster sind in vielen Gebäuden der Schwachpunkt in Sachen Energieeffizienz. Die verräterischen Tropfen an der Scheibe zeigen bei Frost, dass hier Heizenergie nach draußen entweicht. Veraltete Fenster mit 1-fach-Verglasung und rissigen Holzrahmen sind ein kostspieliges Wärmeleck. Dabei lassen sie sich einfach austauschen und ersparen einem so bis zu 900 Euro Heizkosten, wie die Hellweg Beilage zum Energiesparen 2013 ausgerechnet hat – vorausgesetzt man setzt auf die energieeffiziente Klebetechnologie und 3-fach-Verglasung. Auch mit simplen Isolierglasfenstern verliert man noch unnötig Energie. Besser sind hochgedämmte Rahmen und 3-fach-Verglasung.

Hellweg
Schema zu Klebetechnologie und 3-fach-Verglasung. Quelle: Hellweg

CleanTech & Energieeffizienz News. Durch das Verkleben der Glasscheiben ist prinzipiell im Fensterbau nichts Neues. In Kraftfahrzeugen und der Luftfahrt wird diese Technik bereits seit längerem angewandt. Und auch im Hausbau verspricht die Klebetechnologie eine erhöhte Energieeffizienz. Das Prinzip ist vergleichbar einfach. Die Glasscheiben werden mit dem Rahmenmaterial verklebt, wodurch es eine deutlich höhere Stabilität erhält. Die Lastabtragung der Fenster bei höheren Glasgewichten ist sicherer, was speziell bei Sonderformen von Vorteil ist.

Stabilität durch Verkleben

Durch die höhere Stabilität sind außerdem größere Glasflächen umsetzbar, was mehr Licht in die Räume treten lässt. Geklebt werden die neuen Fenster entweder nass oder trocken. Bei ersterer wird mit einem Flüssigkleber gearbeitet, bei der Trockenverklebung ist ein im Profil integriertes Klebeband der entscheidende Baustein. Durch das Verkleben entfällt die sonst übliche Stahlarmierung, wodurch Wärmebrücken vermieden werden.

Im Vergleich zu herkömmlichen Fenstern verbessert sich durch die Klebetechnologie zudem die Wärmedämmung und mit ihr die Energieeinsparung um bis zu 20 Prozent. Weiterer positiver Nebeneffekt: Durch das Verkleben der Glasscheibe mit dem Fensterflügel wird das Aufhebeln der Fensterscheibe erschwert, was einen Einbruch über das Fenster erheblich erschwert.

Niedrige U-Werte für Fenster mit 3-fach-Verglasung

Der Trend zum Passivhaus hat auch Auswirkungen auf den modernen Fensterbau. Die für Passivhäuser geltenden Grenzwerte können von Fenstern mit Klebetechnologie und 3-fach-Verglasung problemlos eingehalten werden. Die Wärmedurchgangswerte (auch U-Werte) von konventionellen Fenstern mit Isolierverglasung liegen im Schnitt bei etwa 3,0 W/m²K. Bei Fenstern mit Klebetechnologie und 3-fach-Verglasung gehen die Werte sogar runter auf bis zu 0,7 W/m²K. Der Wärmedurchgangskoeffizient im Rahmen der Förderprogramme der KfW liegt für Fenster bei 0,95W/m²K.

Materialien der Fenster keinen Einfluss auf Isolationswirkung

Die Materialen für die modernen Fenster mit Klebetechnologie sind die gleichen wie auch bei herkömmlicher Isolierverglasung. Ob Holz, Kunststoff oder Aluminium: Die stabilen und wärmeisolierenden Fenster gibt es in allen bewährten Materialien. Am pflegeleichtesten und günstigsten sind auch hier nach wie vor Kunststofffenster, während Fenster mit Metallrahmen im Schnitt etwa doppelt so teuer sind. In ihrer Energieeffizienz hingegen unterscheiden sich die verschiedenen Materialien bei entsprechender Pflege nicht. So sollten Holzrahmen beispielsweise alle drei bis sechs Jahre zum Schutz vor der Witterung gestrichen werden.

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