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Energieeffizienz im Gebäude: Rehau setzt auf BHKW, Warmwasser und Geothermie

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Rehau energetische GebäudesanierungGebäudeenergieeffizienz News / Rehau. Der Polymer-Spezialist, das CleanTech-Unternehmen Rehau AG, baut sein Verwaltungsgebäude um und investiert mehrere Millionen in die Gebäudeenergieeffizienz. Die Investitionen sind allerdings clever: Damit einher gehen eingesparte Energiekosten von 280.000 Euro pro Jahr. Damit ist Rehau ein Vorbild für viele andere Unternehmen, die noch mehr im Hinblick auf Gebäudeenergieeffizienz unternehmen könnten – und so das Damoklesschwert der dramatisch steigenden Energiekosten abwehren können.

BHKW, Warmwasser, Geothermie

Die Rehau AG setzt bei der energetischen Sanierung der Verwaltungsgebäudes auf ein BHKW (Strom- und Heizwasserversorgung), eine Umstellung der Wärmeversorgung von Dampf auf Warmwasser sowie den Einsatz einer Geothermieanlage. Insgesamt sollen sechs Mio. Euro investiert werden.

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Neben einer Freiflächenheizung für den Außenbereich kommt eine Rohrfußbodenheizung bzw. -kühlung im Foyer und eine Akustik-Kühldecke sowie eine Rohrfußbodenheizung im Eingangsbereich und in Teilen des Innenbereichs zum Einsatz. Die Flächenheiz-/Kühlsysteme werden unterstützt durch eine Raumbelüftung mit Wärmerückgewinnung; für die Versorgung der Anlagentechnik stehen drei Wärmepumpen zur Verfügung, die im Sommer zur Kälteerzeugung und im Winter zur Wärmeerzeugung genutzt werden.

Wärmepumpen von Rehau mit hohem Wirkungsgrad

Wärmepumpen von Rehau besitzen einen hohen Wirkungsgrad. Denn von den 100 Prozent Energie, die der Heizungsanlage zugeführt werden, kommen etwa 75 Prozent kostenlos aus der Umwelt. Lediglich ein Viertel zusätzliche Energie wird in Form von Strom benötigt. Die Wärmepumpen mit einer Heizleistung von je 125 kW und einer Kühlleistung von 119 kW werden gespeist aus 30 Geothermiesonden, die 130 Meter tiefe Bohrungen voraussetzen.

Rehau Fassadensystem Polytec 50

Das Fassadensystem Polytec 50 sorgt darüber hinaus für eine optimale Wärmedämmung. Diese ebenso wirtschaftliche wie architektonisch anspruchsvolle Fassadenlösung wird die Energiekosten weiter senken und passt sich dann der bereits vor einigen Jahren erneuerten Außenfassade des ersten und zweiten Obergeschosses an.

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