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Energieeffizienz noch lange kein alter Hut

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Dass der effiziente Einsatz von Energie das Wirtschaften von Industriebetrieben bestimmt, ist nicht neu. Hoher Wettbewerbsdruck, steigende Energiepreise und das Streben nach Wirtschaftlichkeit treiben seit Jahren die sparsame Nutzung von Energiemedien voran. Auch im Rahmen der Hannover Messe 2013 im kommenden Monat wird das Thema eine zentrale Rolle einnehmen. Besonders die Leitmesse IndustrialGreenTec stellt diese Ressourceneffizienz in der Industrie in den Fokus. Im Rahmen dieser Messe wird auch die Limón GmbH (Halle 6, Stand J37) Ihre Dienstleistungen vorstellen. Um den Blick für das Thema Energieeffizienz zu schärfen und auf Lösungsmöglichkeiten wie das unternehmenseigene Monitoringsystem aufmerksam zu machen, verfasste Dr. Mark Junge, Geschäftsführer der Limón GmbH  folgenden Gastbeitrag für CleanThinking.de.

Bild AUtor
Dr. Mark Junge

CleanTech & Energieeffizienz News/ Kassel. Von 1990 bis 2010 verringerte sich die Energieintensität der deutschen Industrie bereits um 27 Prozent. Dennoch ist die Steigerung der Energieeffizienz gegenwärtig ganz oben auf der energie- und umweltpolitischen Agenda. Vor allem das große Schlagwort „Energiewende“ ist in aller Munde. Allerdings gibt es bisher nur wenige Effizienzmaßnahmen, die es Unternehmen ermöglichen, ihren Energieverbrauch automatisch zu kontrollieren und zu verwalten. Die Limón GmbH aus Kassel stellt sich seit über sechs Jahren den Anforderungen der Industrie und entwickelt für und mit ihren Kunden innovative Lösungen und Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz. Dabei ist das Einsparpotenzial in einzelnen Branchen höchst unterschiedlich. Dennoch hat die Limón GmbH die Erfahrung gemacht, dass in jedem Industriebetrieb Einsparpotenziale vorhanden sind. Welche konkreten Maßnahmen für ein Unternehmen dabei zu Einsparungen führen, hängt oftmals der Fertigungstiefe und den Investitionsmöglichkeiten ab.

Seinen Energieverbrauch kennen

Ansicht einer Übersichtsseite für den Stromverbrauch
Ansicht einer Übersichtsseite für den Stromverbrauch (zum Vergrößern bitte auf die Abbildung klinken!)

Dabei sind Energieeffizienzmaßnahmen nicht immer zwingend mit neuen Investitionen in neue Anlagen oder Maschinen verbunden. Große Potenziale schlummern bereits in der Optimierung bestehender Systeme. Ein erster wichtiger Schritt besteht dabei oftmals in der Analyse von Verbrauchswerten und Effizienzkennzahlen. Denn nur wer seinen Energieverbrauch kennt, hat den Schlüssel zu mehr Effizienz und kann häufig durch erste Maßnahmen, die mit geringen Kosten verbunden sind, den Verbrauch senken.

Für Unternehmen stellt sich dabei die Frage, wie vorhandene Potenziale überhaupt identifiziert werden können. Die Erfahrung zeigt, dass hierbei insbesondere auf eine unternehmensspezifische Vorgehensweise geachtet werden sollte, da durch die Anwendung standardisierter Maßnahmen nur ein kleiner Teil möglicher Einsparpotenziale erschlossen werden kann. Die größten Potenziale basieren auf individuellen Lösungen, die auf einer detaillierten Prozesssicht aufbauen

Zur Analyse von Maßnahmen zur Effizienzsteigerung ist somit eine unternehmensspezifische Datenaufnahme unerlässlich. Im Rahmen einer Datenerfassung für die Energiebedarfsstruktur werden fehlende Daten hinterfragt, konkretisiert und gegebenenfalls mittels Messungen überprüft. Der Vorteil: die benötigten Daten liegen zumeist in verschiedenen Formen im Unternehmen vor. Beispiele hierfür sind Energieabrechnungen, Betriebsdatenerfassungen, Betriebsstundenzähler, Baupläne, technische Datenblätter und Geschäftsberichte. Durch die Bewertung des Ist-Zustandes kann anschließend eine konkrete Bestimmung von Einsparpotenzialen erfolgen.

Zur Realisierung von Energieeinsparungen durch Effizienzmaßnahmen sind im zweiten Schritt vor allem produktionsabhängige Energiebedarfsdaten und jeweilige Wechselwirkungen innerhalb der Produktion zu erfassen. Hier gehen allerdings die meisten dafür notwendigen Monitoringsysteme für produzierende Unternehmen nicht weit genug, da produktionsrelevante Informationen nicht miterfasst werden. Zudem reichen einfache statische Berechnungsmethoden meist nicht aus, um Energieeffizienzmaßnahmen zu beurteilen. Das innovative Monitoringsystem é.VISOR der Limón GmbH stellt sich diesen Herausforderungen.

Ziele erreichen – systematisch aber individuell

Struktur eines Energiemonitoringsystems
Struktur eines Energiemonitoringsystems (zum Vergrößern bitte auf die Abbildung klicken!)

é.VISOR ermöglicht es den Benutzern, systematisch alle relevanten Daten zu erfassen und liefert eine automatisierte Bewertung der Energieeffizienz für ihre Maschinen und Anlagen. Schwachstellen und vor allem Potenziale zu Energie- und Kosteneinsparungen können so einfach und schnell identifiziert werden. Je nach Anwender können auch unterschiedliche Ansichten auf die Energiedaten erfolgen. Individuell einstellbare und konfigurierbare Übersichtsseiten (Cockpits) bieten einen schnellen Überblick. Hierbei erfolgt die Bewertung der Produktionsanlagen über Energieeffizienzindikatoren und nicht über Absolutwerte. Die Darstellung der spezifischen Kennzahlen in Abhängigkeit ihrer Einflussgrößen (in Form von Verhältniszahlen bzw. Kennfeldern) lässt eine schnelle Erfassung von Fehlern und eine Bewertung der Energieeffizienz zu.

Der Vorteil liegt somit nicht nur in einer exakten Darstellung des Energiebedarfs, sondern in der Zuordnung des jeweiligen Bedarfs und somit der Kosten für verschiedene Produktionsbereiche oder sogar für einzelne Produkte oder Produktgruppen. Daran gekoppelt ist außerdem ein automatisches Frühwarnsystem, um den aktuellen Stand des Energiebedarfs und der Energieeffizienz kontinuierlich zu dokumentieren und bei Überschreitung festgelegter Werte automatische Warnmeldungen, per SMS oder E-Mail, an alle verantwortlichen Mitarbeiter zu senden. Ferner können diese automatisierten Berichte auch als Dokumentation für die Einführung eines Energiemanagements nach DIN EN ISO 50001 eingesetzt werden.

Fazit: Energie lässt sich somit am besten einsparen, wenn man weiß, wo sie verbraucht wird. Die Einführung einer intelligenten Energiemonitoringsoftware ist dabei zum einen aus wirtschaftlicher Sicht im Hinblick auf enorme Einsparpotenziale, aber auch aus organisatorischer Sicht zum Vereinfachen des umfassendes Ablesen, Pflegen und Kontrollieren der erforderlicher Daten das Rüstzeug der Zukunft. Mehr zum Thema finden Sie unter: www.limon-gmbh.de.

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