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Energiespeicher: Joint Venture Johnson Controls-Saft steht vor dem Aus

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Joint Venture im RechtsstreitDas Joint Venture im Bereich Energiespeicher zwischen Johnson Controls und der französischen Saft Batteries (Johnson Controls-Saft), das eigentlich Lithium-Ion-Akku entwickeln sollte, steht vor dem Aus. Zwischen dem amerikanischen Konzern und dem französischen CleanTech-Unternehmen ist ein Rechtsstreit entbrannt. Kürzlich hat Johnson Controls nun vor dem Delaware Chancery Court rechtliche Schritte eingeleitet, um das Johnson Controls-Saft Joint Venture aufzulösen. Das Joint Venture wurde 2006 gegründet

Der Hintergrund: Johnson Controls sieht offenbar eine Gefahr darin, sich im Feld der Energiespeicher alleine auf die Lithium-Ionen-Technologie zu konzentrieren. Angesichts der andauernden Weiterentwicklung von Antriebstechnologien für Kraftfahrzeuge und der Entstehung von neuen Märkten für fortschrittliche Batterien, vertritt Johnson Controls die Auffassung, dass das Unternehmen Zugang zu verschiedenen alternativen Technologien benötigt und in der Lage sein muss, sich im Bereich Energiespeicher-Systeme flexibel und breit aufzustellen sowie agieren zu können.

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Das eingeleitete Verfahren hat Medienberichten zufolge keinen Einfluss auf die bestehenden Verträge, Produktionsaufträge oder Produktionsanläufe von Johnson Controls-Saft. Produktionsverträge bestehen u.a. mit BMW, Daimler und Ford.

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