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Energietechnik der Zukunft: Multiskalenwerkstoffe entwickeln

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Die TU Ilmenau will gemeinsam mit anderen Universitäten die nachhaltige Energieversorgung und Mobilität der Zukunft erforschen. Ziel sei es insbesondere, neuartige Werkstoffe zu entwickeln, die für die Energietechnik in Zukunft benötigt werden. Im Februar findet zu diesem internationalen Forschungs- und Entwicklungsprojekt das Kick-Off-Treffen statt – die TU Ilmenau führt das Forschungsprojekt iMUSEUM an.

TU IlmenauIlmenau / Cleantech, Energietechnik News. Die weltweite Energieversorgung steht vor drei großen Herausforderungen: Die Energieträger Strom, Gas und Wärme möglichst effizient zu erzeugen, sie möglichst lange zu speichern und sie möglichst verlustarm zu transportieren.

Dabei setzen Experten große Hoffnungen und Erwartungen auf Nanomaterialien. Bereits heute gelingt es mit Hilfe bestimmter Nanomaterialien beispielsweise, Wasser durch Sonnenlicht in Wasserstoff und Sauerstoff zu spalten und diesen Wasserstoff mit dem Kohlendioxid der Luft in die Designerbrennstoffe Benzin- oder Erdgas-Ersatz umzuwandeln.

Multiskalenwerkstoffe entwickeln

Allerdings kann die Energie, die aus Photovoltaik, Windkraft, Solarthermie oder Thermoelektrizität gewonnen wird, bislang nicht in großen Mengen gespeichert werden. Was fehlt, sind handhabbare Gesamtsysteme auf der Basis von Nanowerkstoffen. Für solche Multifunktionssysteme werden so genannte Multiskalenwerkstoffe benötigt, neuartige Materialien, die zukunftsweisende Verfahren wie Photokatalyse, Wasserstofferzeugung oder thermoelektrische Energiewandlung und auch die dazu benötigten Speichertechniken erst ermöglichen.

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Solche Multiskalenwerkstoffe für die moderne Energietechnik zu entwickeln, hat sich das europäische Forschungsprojekt iMUSEUM zur Aufgabe gemacht. Das Akronym iMUSEUM steht für Integrierte Multifunktionssysteme für Energiewandlung, Energiespeicherung und Energienutzung durch Multiskalenmaterialien. Zu den 15 Projektpartnern zählen neben der TU Ilmenau und dem Ilmenauer Institut für Mikroelektronik- und Mechatronik-Systeme IMMS Universitäten und Forschungseinrichtungen aus Bulgarien, Österreich, Rumänien, Serbien, der Slowakei, Slowenien, der Tschechischen Republik, der Ukraine und Ungarn.

(Dieser Beitrag über die TU Ilmenau und die Energietechnik der Zukunft erschien am 7.2.2014 auf CleanThinking.de)

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