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Sauber in die Zukunft

Entega steigt bei Hersteller von Elektroroller e-Schwalbe aus

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Während die Konkurrenten Govecs und E-Bility (Kumpan Electric) durch stattliche Finanzierungsrunden oder Preisgewinne Erfolge vorweisen können, ist es rund um die Elektrofahrzeugwerke (EFW) Suhl in den vergangenen Monaten verdächtig ruhig geworden. Jetzt wurde bekannt: Der Stromanbieter Entega zieht sich aus dem Gemeinschaftsprojekt zurück – doch damit soll die Rückkehr des DDR-Fahrzeugs Schwalbe als Elektroroller nicht in Frage gestellt werden. Medienberichten zufolge könnte es schon bald einen neuen Investor geben.

e-Schwalbe, Efw-Suhl GmbH
e-Schwalbe, efw-Suhl GmbH

Cleantech, Elektroroller News / Suhl, Darmstadt. Die e-Schwalbe ist von der Art her dem Roller der e-Bility GmbH vom Grundsatz her ähnlich: Beide setzen auf den Retro-Look ihrer Elektroroller. Der Neustart der e-Schwalbe musste jetzt aber auf 2013 verschoben werden. Wie die Allgemeine Zeitung und Freies Wort (Mittwochsausgabe) übereinstimmend berichten, hat sich der Stromanbieter Entega vom Projekt e-Schwalbe zurückgezogen. Entega hielt 48 Prozent der Anteile an der efw-suhl GmbH.

Martin: „Wir konnten neuen Investor gewinnen.“

Geschäftsführer Thomas Martin zeigt sich im Gespräch mit der Zeitung jedoch optimistisch: „Glücklicherweise konnten wir bereits einen neuen Investor gewinnen, der die Anteile von Entega übernehmen wird“, wird der Geschäftsführer zitiert. Um wen es sich dabei handeln könnte, ist dabei derzeit bislang nicht bekannt. Der Ausstieg werde keine negativen Auswirkungen auf Arbeitsplätze und den Standort Suhl haben, so Martin in der Sächsischen Zeitung.

Ihren nächsten öffentlichen Auftritt hat die e-Schwalbe nach Unternehmensangaben ab 3. Oktober in Köln: Dort präsentiert die efw-suhl GmbH ungeachtet des Gesellschafter-Wechsels den Elektroroller im Rahmen der Intermot.

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