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E.ON steigt in Markt für Mikro-KWK-Anlagen ein

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Neben RWE setzt auch E.ON auf Mikro-KWK-Anlagen
Neben RWE setzt auch E.ON auf Mikro-KWK-Anlagen

KWK News / Düsseldorf. Der Energieversorger E.ON hat kürzlich gemeinsam mit namhaften Herstellern ein bundesweites Förderprogramm für KWK-Anlagen gestartet. Damit folgt das Unternehmen dem Beispiel von RWE, das sich seit einiger Zeit bereits in diesem Segment tummelt. Seit Juli 2011 ist E.ON im wachsenden Markt dieser Kraftwerke vertreten. E.ON bezuschusst die Anschaffung einer Anlage auf Basis der Kraft-Wärme-Kopplung mit 1.000 Euro. Partner bei der Aktion sind die Hersteller Brötje, Remeha, Senertec, Vaillant und Viessmann. Grundvoraussetzung ist ein Erdgas-Liefervertrag mit einer der deutschen E.ON-Vertriebsgesellschaften.

Die Kopplung von Strom- und Wärmeerzeugung ist ökologisch vorteilhaft. E.ON setzt seit vielen Jahren auf die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) und betreibt allein in Deutschland mehrere Hundert Anlagen. Nach größeren Wohngebäuden, Freizeitanlagen und Industriebetrieben können jetzt auch Ein- und Zweifamilienhäuser von dieser Technik profitieren.

Denn die Mikro-KWK-Anlagen haben inzwischen Marktreife erreicht und können zur energetischen Sanierung von Ein- und Zweifamilienhäusern genutzt werden. Die elektrische Leistung solcher Anlagen liegt in der Regel um ein Kilowatt.

Mikro-KWK-Anlagen auf Erdgasbasis

Die kleineren Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen auf Erdgasbasis produzieren gleichzeitig Strom und Wärme, wobei der ideale jährliche Wärmebedarf zwischen etwa 15.000 und 45.000 Kilowattstunden liegt. Die Strom erzeugenden Heizungen sind teilweise nicht größer als eine Waschmaschine und finden in jedem Keller Platz. Als Brennstoff dient Erdgas oder auch Bioerdgas, das einen Motor antreibt, der über einen Generator Strom erzeugt. Die Abwärme steht als Heizenergie zur Verfügung.

Heute liegen die Anschaffungspreise der Mikro-KWK-Heizgeräte inklusive Installation mit 18.000 bis 25.000 Euro noch deutlich über denen herkömmlicher Gas-Brennwertkessel. Die zusätzliche Erzeugung von Strom macht die Mikro-KWK-Geräte trotzdem wirtschaftlich interessant. Je nach Betriebsdauer können mehr als 50 Prozent des Strombedarfs der Immobilie selbst gedeckt werden.

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