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EU-Förderung für Bioraffinerieprojekt in Frankreich

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Das finnische Unternehmen UPM möchte die Bio- und Forstindustrie durch Innovationen vorantreiben. So werden beispielsweise wiederverwertbare Produkte aus erneuerbaren Rohstoffen hergestellt. Der Konzern ist in 17 Ländern präsent. Darunter auch in Deutschland: So wird etwa im brandenburgischen Schwedt auf eine umweltfreundliche Papierherstellung gesetzt. Auch im Bereich der Biokraftstoffe ist das Unternehmen tätig: In Frankreich soll eine neue Raffinierie errichtet werden. Die EU sicherte dem Projekt eine Förderung in Höhe von 170 Millionen Euro zu.

Die Europäische Kommission hat dem finnischen Konzern UPM einen Zuschuss in Höhe von 170 Mio. Euro zur Errichtung einer auf Holz basierenden Bioraffinerie in Straßburg gewährt. Das Hauptaugenmerk von UPM ist derzeit zwar auf den Bau einer Bioraffinerie in der finnischen Stadt Lappeenranta gerichtet, doch das Unternehmen ist zeitgleich bestrebt die Investitionenvoraussetzungen, welche für den Bau in Straßburg gegeben sind, zu überprüfen. Eine abschließende Beurteilung der Investition wird nach Unternehmensangaben in 12 bis 18 Monaten erfolgen. Diese finale Investitionsentscheidung sei von den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und den langfristige Prognosen im Hinblick auf Marktpreis und Verfügbarkeit von Holz abhängig. Außerdem werden die Änderungen der Biokraftstoff Richtlinien, die derzeit von der EU diskutiert werden, als eine zentrale Einflusskomponente genannt.

Das EU-Programm NER300, das neue Marktteilnehmer monetär unterstützen soll, wird durch den Verkauf von Emissionszertifikaten an europäische Unternehmen finanziert. Das Programm ist eine der wichtigsten Komponenten, welche die Politik im Zusammenhang mit der angestrebten Verbesserung der europäischen CO2-Bilanz auf den Weg gebracht hat. Da die UPM-Biokraftstoffe CO2-Emissionen verglichen mit fossilen Kraftstoffen  deutlich reduzieren, ist eine Förderung möglich.

Bioraffinerie in Lappeenranta bereits im Bau

UPM begann bereis im Sommer des vergangenen Jahres den Bau der weltweit ersten holzbasierten Biodiesel-Raffinerie in der finnischen Stadt Lappeenranta ohne jegliche Finanzierungshilfe. Diese Raffinerie soll erneuerbaren Diesel aus einem Reststoff, der bei der Zellstoffproduktion entsteht, produzieren. Das Verfahren basiert auf Wasserstoffbehandlung. Die Produktion soll im Sommer 2014 anlaufen.

Die von UPM  geplante Bioraffinerie in Straßburg soll Biodiesel aus Holzresten – wie zum Beispiel Abfällen der Forstwirtschaft oder Rinden – produzieren. Der holzbasierte Biodiesel der zweiten Generation soll laut Unternehmensangaben den Namen UPM BioVerno tragen.

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