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EU-Kommission genehmigt Beteiligung von Boston Holding am Windpark Borkum Riffgrund I

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Offshore-Windpark Borkum Riffgrund I
Offshore-Windpark Borkum Riffgrund I (Bild: Dong Energy)

Cleantech & Energie News / Brüssel. Die Europäische Kommission hat die geplante Übernahme der gemeinsamen Kontrolle über den deutschen Nordsee-Windpark Borkum Riffgrund I durch die deutsche DONG Energy Borkum Riffgrund und die dänische Boston Holding gemäß der EU-Fusionskontrollverordnung genehmigt. Nach Prüfung des Vorhabens ist die Kommission zu dem Ergebnis gelangt, dass die Übernahme keinen Anlass zu Wettbewerbsbedenken gibt, weil sie keine Änderungen der Marktstruktur zur Folge haben wird.

Im Zuge des Rechtsgeschäfts erwirbt Boston Holding eine Kontrollbeteiligung an dem bestehenden Windparkprojekt, Borkum Riffgrund I, das derzeit allein durch das Unternehmen Dong Energy kontrolliert wird, welches auch DONG Energy Borkum Riffgrund kontrolliert.

Boston Holding hat keine weiteren Beteiligungen auf den anderen von der Übernahme betroffenen Märkten, auf denen Dong Energy tätig ist. Dabei handelt es sich einerseits um die Märkte für Stromerzeugung und großhandel und andererseits um die Märkte für Entwicklung, Bau und Betrieb von Windparks und Stromeinzelhandel in Deutschland. Folglich wird die geplante Übernahme die Wettbewerbssituation nicht verändern.

Die Kommission kam daher zu dem Schluss, dass die Übernahme den wirksamen Wettbewerb weder im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) noch in einem wesentlichen Teil desselben erheblich behindern wird. Das Vorhaben wurde am 29. März 2012 bei der Kommission zur Genehmigung angemeldet.

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