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EU-Projekt beschäftigt sich mit Biokohle

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CleanTech News / Halle an der Saale. Im Juli hat die Europäische Union im Rahmen des COST Action Programs ein Forschungsprojekt zur Biokohle gestartet. Forscher aus 23 Ländern arbeiten an „Biochar Europe“ unter Federführung von Prof. Bruno Glaser von der Martin-Luther Universität Halle-Wittenberg. Beteiligt sind auch die innovativen Unternehmen PYREG GmbH, Swiss Biochar GmbH und Sonnenerde.

Biokohle gilt als einer der Hoffnungsträger im Kampf gegen den Klimawandel. „Sie kann Kohlenstoff mehrere tausend Jahre speichern und nebenbei den Boden verbessern“, erläutert Bruno Glaser, Professor für Bodenbiogeochemie. Biokohle besteht aus verkohlten organischen Materialien. „Ihre Herstellung ist meines Wissens nach die einzige Technologie, die so der Atmosphäre aktiv Kohlenstoff entziehen kann.“ Ihre Wirkung und Zusammensetzung ist jedoch noch weitgehend unerforscht.

„Biochar Europe“ will deshalb ein europaweites Netzwerk für Experten aus Forschung und Anwendung schaffen. Ziel ist es, eine schnelle und sichere Nutzung von Biokohle in Europa voranzutreiben. In vier Arbeitsgruppen soll bis 2016 untersucht werden, wie Biokohle hergestellt und genutzt werden kann, wie sie auf die Umwelt wirkt, welche potenziellen Risiken die Technologie birgt und wie sie in den Wirtschaftskreislauf eingebracht werden kann.

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