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Sauber in die Zukunft

Evonik und BASF investieren weiter in saubere Technologien

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Evonik Industries und BASF Venture Capital haben sich an einem weiteren Cleantech-Unternehmen beteiligt. Das Unternehmen FRX Polymers ist auf umweltfreundliche Flammschutzmittel auf Polymerbasis spezialisiert. Diese werden unter dem Handelsnamen Nofia vermarktet. Wenngleich das FRX Polymers seinen Hauptsitz in den USA (Chelmsford) hat – zuletzt nahm der Cleantech-Pionier eine Anlage zur Produktion der Flammschutzpolymere im belgischen Antwerpen in Betrieb.

Bisherige Investoren von FRX Polymers
Zu den bestehenden Investoren kommt nun u.a. auch Evonik Industries Venture Capital hinzu.

Zur Anwendung kommend die Polymere in der Unterhaltungselektronik, im Bauwesen sowie im Transportsektor. Zudem können sie auch selbst als Kunststoff eingesetzt werden. Dies ermöglicht die Herstellung von transparenten, wärmebeständigen Produkten wie Displays oder Diffusoren für LEDsEvonik Industries hat sich mit rund 2,5 Mio. US-Dollar an der satten 12-Mio-Finanzierungsrunde beteiligt. Bei Evonik Industries Venture Capital hofft man, FRX Polymers werde sich mit den umweltschonenden Flammschutzpolymeren einen deutlichen Marktanteil erarbeiten können. Dr. Bernhard Mohr wird einen Aufsichtsratsposten bei FRX übernehmen.

BASF Venture Capital hatte sich bereits im April 2012 an FRX Polymers beteiligt (CleanThinking.de berichtete) und trug auch jetzt wieder zur Finanzierung des Wachstums bei. Schon damals äußerte sich Dr. Oliver Guthmann von BASF Venture Capital äußerst positiv über die Eigenschaften der halogenfreien Flammschutzpolymere: „Die Eigenschaften sind einzigartig: Sie bestehen aus organischen Polymeren mit Phosphor als aktivem Bestandteil. Aufgrund ihrer polymeren Struktur entweichen die Flammschutzmittel im Laufe der Zeit nicht und verändern auch nicht die optischen und mechanischen Eigenschaften des Kunststoffs, in den sie eingearbeitet werden.“

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Weitere Investoren sind Capricorn Venture Partners, DB Masdar, SAM Privat Equity, Israel Cleantech Ventures. Auch die Firmengründe haben sich an der neuerlichen Finanzierungsrunde beteiligt.

Die Evonik Venture Capital GmbH, ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Evonik Industries AG, will in den kommenden Jahren insgesamt 100 Millionen Euro in vielversprechende Start-ups mit innovativen Technologien und in führende, spezialisierte Venture Capital Fonds investieren. Regionale Schwerpunkte sind Europa, die USA und Asien.

(Dieser Beitrag über Evonik Industries Venture Capital erschien am 26.1.2014 auf CleanThinking.de)

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