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Exklusiv – Elektromobilität News: DBM Energy verkündet Gabelstapler-Weltrekord mit Kolibri-Akkus

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DBM Papstar Mirkio Hannemann Kolibri Akku im Gabelstapler bei Papstar
Technische Revolution für die Logistik-Branche?! DBM Energy verkündet 28-Stunden-Arbeitseinsatz seiner Alpha-Polymer-Batterie-Technologie

Es ist einige Monate her, da berichteten wir im Wirtschaftsmagazin Cleanthinking.de über das aus unserer Sicht innovative, aber öffentlichkeitsscheue Unternehmen DBM Energy aus Berlin, das eine neuartige Akku-Technologie auf den Markt bringen wollte. Jetzt hat DBM Energy professionelle Strukturen geschaffen und verkündet – eine Information, die uns exklusiv vorliegt – einen Weltrekord, gar von einer „technischen Revolution“ ist die Rede. Was ist nach Angaben des Unternehmens geschehen? Einem Gabelstapler, der mit einem Kolibri-Akku (AlphaPolymer-Technologie) ausgerüstet war, sei beim Logistikpartner Papstar 32 Stunden gefahren und habe dabei mehr als 28 Stunden ohne nachzuladen im regulären Schichtbetrieb gearbeitet.

„Wir haben damit ein neues Kapitel in der fast 200-jährigen Geschichte der Batterieentwicklung aufgeschlagen“, kommentierte Mirko Hannemann, Geschäftsführer der DBM Energy gegenüber Cleanthinking.de. „Unser intelligenter Energiespeicher ist konventionellen Batterien weit überlegen und weltweit einmalig.“

Auch Gregor Falke, Prokurist bei Papstar, ist von der Demonstration begeistert:

„Das ist der Durchbruch und in der Logistik vergleichbar mit der Erfindung des Automobils.“

Im Vergleich mit konventionellen Batterien verbraucht der Energiespeicher 70 Prozent weniger Energie. Neben dieser Energieeinsparung bietet der Kolibri-Akku der DBM Energy nach Angaben des Unternehmens weitere große Vorteile für die Logistikbranche: Der Energiespeicher ist langlebiger, als die üblichen Blei-Batterien, er ist wartungsfrei und kann deutlich schneller geladen werden.

„Die Technologie ist nach jahrelanger Forschungs- und Entwicklungsarbeit serienreif“, sagt Mirko Hannemann.

Auch Vertreter des Bundeswirtschaftsministeriums, des Multi-Technologieunternehmens 3M und Privatinvestoren überzeugten sich vor Ort staunend von der Leistungsfähigkeit des Kolibri-Akkus.

„Unsere Mitarbeiter waren fassungslos, wie lange der Stapler ohne nachzuladen und ohne Probleme fahren konnte“, gesteht Gregor Falke, Prokurist bei Papstar.

Seit September 2009 erprobt und testest die DBM ihre Akkus bei Papstar unter realen Bedingungen. Im Mai 2010 hatte es dabei bei Papstar einen Feuerwehreinsatz gegeben, da es bei der Aufladung des Akkus zu einer Rauchentwicklung gekommen sei. Damals bemängelte die Feuerwehr u.a., dass ein Vertreter von DBM Energy nur schwer erreichbar gewesen sei und es kaum Informationen für die Feuerwehr zum Löschungseinsatz gegeben habe.

Inzwischen bezeichnet Gregor Falke diesen Feuerwehreinsatz jetzt, nach Abschluss der Ermittlungen, als „viel Qualm, um Nichts.“ Die alarmierte Hundertschaft der Feuerwehr habe vorsorglich den Bereich um die Ladehalle gesichert, in der der Akku stand, konnte aber kein Feuer und vor allem keine Gefahr ausmachen. Der Akku wurde gesichert und auf Manipulation untersucht, es sei kein Sach- und Personenschaden entstanden.

„Der Einsatz hat bestätigt wie sicher unser intelligenter Energiespeicher auf Lithium-Basis ist“, sagt Mirko Hannemann, Geschäftsführer DBM Energy.

Was sich technologisch hinter dem Kolbiri-Akku verbirgt (Was macht den Energiespeicher intelligent?) und ob der schönen Geschichte tatsächlich Glauben geschenkt werden kann oder wann die Serienfertigung in welchem Umfang und für welche Einsatzzwecke beginnt, ist weiterhin völlig unklar. Das Unternehmen DBM Energy verkauft weiterhin ein Buch über seine Technologie – und zwar für statte 249 Euro. Seriös wirkt das, ganz ehrlich, nicht.

Dennoch: Bei allen Zweifeln macht die aktuelle Entwicklung Lust darauf, mehr über die Technologie zu erfahren und das DBM Energy weiterhin im Wirtschaftsmagazin Cleanthinking.de zu beobachten.

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% S Kommentare
  1. […] DBM Energy verkündet Gabelstapler-Weltrekord mit Kolibri-Akkus […]

  2. Patrick sagt

    Diesen Link sollte man sich mal im Zusammenhang mit dem Artikel hier ansehen… Fraglich, warum genau für die brennende Batterie gerade keine Unterlagen verfügbar waren…

  3. Peter Müller sagt

    Diese DBM-Firma scheint ein einziger Witz zu sein, ebenso die angebliche Superbatterie…

    Aber Hey, wie wär’s: wir kaufen uns alle Elektroautos, bauen noch 10 Kernkraftwerke, lassen die bestehenden noch 50 Jahre laufen und erfreuen uns unserer strahlenden Zukunft! Jeah! Strom rockt!

  4. […] nach wie vor für heiße Diskussionen im Web und in den entsprechenden Beiträgen hier, hier und hier bei Cleanthinking.de. Die Redaktion steht in Kontakt zum Pressesprecher von DBM Energy und hat von […]

  5. […] deutscher Sicht bedeuten könnten. Technologiepartner von lekker Energie ist das Berliner Start-Up DBM Energy von Physiker Mirko Hannemann, über das wir schon einige Male exklusiv berichteten. Das Fahrzeug, […]

  6. Friedrich Orth sagt

    „Ein Prophet gilt nirgends weniger als in seinem Vaterland“

    Wenn Deutschland wieder Weltführend in einer technischen Entwicklung geworden ist, z.B. beim emotionalen Thema Elektroauto, dann wird man DBM und seinem Team für Ihre Leistung und historischem Geschenk dankbar sein.

    Letztendlich werden „unser Kinder aller“ von einer sauberen Energie-Welt profitieren.

  7. Jim Bob sagt

    Sehr dubios das Ganze !

    Geht man auf die Internetseite von DBM Energy erfährt man mittlerweile noch weniger als es vor kurzem noch der Fall war, einzig auf das extrem teure Buch wird hingewissen, seriös ist das wirklich nicht !

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