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Fisker kündigt 40.000-Dollar-Elektroauto und Feststoffbatterie an

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Nach der Ankündigung eines 100.000-Dollar Sportwagens im vergangenen Jahr, folgt in Kürze die Vorstellung eines 40.000-Dollar-Elektroautos

Der Auto-Designer Henrik Fisker hat jetzt die Vorstellung eines Elektroautos für 40.000 Dollar am 16. März angekündigt. Der Designer versucht seit Jahren ein eigenes Elektroauto für den Massenmarkt zu entwickeln, scheiterte aber bei mehreren Versuchen in unterschiedlichen Konstellationen. Im vergangenen Jahr präsentierte Fisker das vollelektrische Fahrzeug EMotion mit dem Ziel einer Reichweite von 640 Kilometern.

Diesmal meint es Fisker offensichtlich Ernst – und hat wohl auch die Kapazitäten, die Produktion des Elektroautos zu realisieren. Auf Twitter kündigte Henrik Fisker jetzt die Veröffentlichung von Fotos sowie einiger technischer Daten des neuen Elektroautos an. Die Bekanntgabe ist für den 16. März terminiert.

Fisker EMotion Elektroauto Sportwagen
Fisker EMotion könnte rund 100.000 Dollar kosten

Interessant ist ein weiterer Tweet des Elektroauto-Pioniers Fisker: Dabei bestätigt der Unternehmer erstmals, wie der Stand der Fisker Solid State Battery – also der Feststoffbatterie ist, die die versprochenen Reichweiten ermöglichen soll. Derzeit produziert das Team von Fisker in Los Angeles demnach 20 Zellen der Fisker Solid State Battery pro Woche. Im nächsten Jahr solle es eine Pilotlinie und Testläufe in Elektrofahrzeugen geben.

Mit der neuen Batterietechnologie hofft Fisker gar auf Reichweiten von 800 Kilometern. In der Vergangenheit hatte das Unternehmen auf Batteriesysteme des amerikanischen Cleantech-Unternehmens A123 gesetzt, das aber in die Pleite rutschte. Seitdem verkündete Fisker, man wolle eine eigene Batterie-Technologie entwickeln und benannte den Durchbruch, wonach 800 Kilometer Reichweite bei einer Ladezeit von einer Minute möglich sei.

Branchenkenner zweifeln an der Festkörperbatterie von Fisker

Branchenkenner bezweifeln, dass die Festkörperbatterie bereits reif für den Einsatz in Elektroautos ist. Im Grunde bestätigt der Designer mit seinen Aussagen ja auch, dass der Weg noch lange ist, bis es zu einer Serienfertigung kommen könnte. Die Festkörperbatterie muss bislang bei hohen Temperaturen betrieben werden und erlaubt gerade keine Schnellladung. Es bleibt also spannend, ob Fisker tatsächlich bessere Lösungen entwickelt hat.

Im vergangenen Jahr hatte Fisker auch verkündet, ein Investment von Caterpillar für die eigene Fisker Solid State Battery erhalten zu haben.

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