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Förderfähige Wallboxen überzeugen ADAC-Tester – Förderung aufgestockt

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Neue Testergebnisse des Automobilclubs ergänzen den Wallbox-Test von 2019 und unseren Wallbox-Ratgeber mit der Liste aller, förderfähiger Wallboxen.

Die Liste der förderfähigen Wallboxen, für die es derzeit einen Zuschuss von 900 Euro pro Ladepunkt gibt, wächst und wächst. Mittlerweile sind mehr als 300 Geräte auf dieser Liste zu finden (mehr dazu hier im Wallbox-Ratgeber). Bei all dem Angebot ist es gut und wichtig, wenn renommierte Institutionen wie der ADAC sich eine Auswahl von Wand-Ladeboxen anschauen, und diese bewerten. Der Automobilclub hat jetzt sechs förderfähige Wallboxen im Check gehabt – und einige davon für gut befunden. Unterdessen hat Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer die Wallbox-Förderung um weitere 100 Millionen Euro aufgestockt.

Demnach erfüllen sechs Wallboxen die Auswahlkriterien, und wurden insbesondere im Hinblick auf Sicherheit und Handhabung getestet. Erstmalig ging es bei einem ADAC-Test von Ladeinfrastruktur für Privathäuser auch um die Kriterien Ausstattung und Bedienung via App. Die Ergebnisse sind aufgrund erweiterter Testkriterien nicht direkt vergleichbar mit dem früheren Wallbox-Test von 2019 (Ergebnisse hier),

Im Test des ADAC schnitten vier Wallboxen gut ab. Die Ergebnisse gibt es hier im Überblick:

  • Kostad TX-1000: Mit der Note 1,8 überzeugte die Wallbox durch Zuverlässigkeit und umfangreiche Ausstattung. Nachteil ist der Preis – und, dass es die App lediglich in Englisch gibt. Darin lässt sich der Ladestrom in Echtzeit einstellen. Eine komfortable Energieanzeige gibt es obendrein. Problem laut ADAC: Die Kostad ist nicht mehr verfügbar, basiert aber auf der Terra AC-Wandladestation von ABB, die technisch identisch sein dürfte. Sie kann unter anderem hier beschafft werden.
  • Den zweiten Platz teilen sich mit der Vestel EVC04-AC11SW-T2P (hier kaufen) und dem Volkswagen ID. Charger Connect die günstigsten Geräte. Ihre Stärken sind ebenfalls: Sicherheit und Zuverlässigkeit. Die Vestel gefällt dabei mit der besonderes guten App, so die Tester. VW-Wallbox überzeugt mit der besten Sicherheit im Test – gemeinsam mit dem Testsieger. Noch ein Vorteil: Das Ladekabel lässt sich einfach um die Boxen wickeln und der Ladestecker bei der Vestel sogar in einer Steckergarage parken.
  • Immerhin die Note 2,2 schaffte die Wallbox hesotec electrify eBox, die es hier zu beziehen gibt. Mit guten Grundtugenden wie Zuverlässigkeit und blitzschnellem Start nach einem Stromausfall sowie einer attraktiven Statusanzeige, schwächelt die Wallbox aus Edelstahl allerdings bei der Ausstattung. Dazu ist sie vergleichsweise teuer.
  • Die Wallbox Pro Connect 11 kW von Stark-in-Strom.de kommt als einziges Modell mit einem modularen und daher reparaturfreundlichen Aufbau daher. Mehr zur Ladestation gibt es hier. Allerdings gab es bei diesem Modell Abweichungen zwischen verbauter und bei der Bestellung versprochener Sicherheitstechnik. Bei den Konformitätsmessungen leistet sich die Wallbox zudem einen Fehler und schaltet die Ladung bei der Simulation eines Fahrzeugs mit gasender Batterie nicht ab.

Zwei Geräte konnten im Test des ADAC allerdings nicht überzeugen: Die EVBox Elvi versagte beim Sicherheitstest – der Fehlerstrom-Schutzschalter löste nicht aus.

Insgesamt zeigt sich am ADAC-Test, dass mittlerweile die meisten, förderfähigen Wallboxen zuverlässig und komfortabel sind. In der Liste der förderfähigen Geräte, die wir hier haben, und die gerade aktualisiert wird, zeigt sich, dass die Geräte seit Beginn in vielen Shops tendenziell teurer geworden sind. Es lohnt sich also, wenn man die Zeit hat, genau hinzuschauen, wie die Preisentwicklung ist.

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