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Forscher tüfteln an Energy Harvesting-Generator auf Silizium-Basis

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Energy Harvesting gehört die Zukunft, Vorreiter aus Deutschland sind Cleantech-Unternehmen wie EnOcean oder O-Flexx. Bislang steht die Wirtschaftlichkeit thermoelektrischer Generatoren in Frage. Durch die Erfindung einer Forschergruppe aus Duisburg-Essen könnte sich dies nun ändern.

Praxiseinsatz einer Energy Harvesting Lösung in Bussen in London (Mehr Infos: Auf das Bild klicken)

Effizienz News / Duisburg-Essen. Forscher vom Institut für Energie- und Umwelttechnik e.V. (IUTA) haben einen thermoelektrischen Generator auf Basis von Silizium entwickelt. Das Minikraftwerk ist 18 Millimeter breit, 21 Millimeter lang und 6 Millimeter hoch und besteht aus Nano-Silizium.

Thermoelektrische Generatoren sind nicht neu, aber selten und teuer. Sie werden vor allem in Raumfahrtprojekten oder in Spezialanwendungen eingesetzt und enthalten meist umweltschädliche und seltene Rohstoffe wie Blei, Selen oder Tellur, die auch nur mit hohem Aufwand entsorgt und recycelt werden können. Das am IUTA verwendete Silizium gibt ist dagegen flächendeckend verfügbar und löst die ökologischen Bedenken bei Herstellung und Entsorgung.

Thermoelektrischer Generator auf dem Weg zur Massenproduktion

Die Forscher am IUTA, der Universität Duisburg-Essen (UDE) und der Gesellschaft für Schweißtechnik International mbH arbeiten nun gemeinsam daran, die neue Technologie so zu optimieren, dass sie bei gleichem Wirkungsgrad kostengünstiger wird und sich für die Massenproduktion eignet. Die Wissenschaftler erhoffen sich neu Nutzungspotenziale etwa in der Automobilindustrie sowie in der Energie- und Umwelttechnik. Dort bislang ungenutzte Abwärme zur Energieerzeugung mittels Energy Harvesting genutzt werden.

Projektleiter Stefan Peil ist sich sicher: „Wir arbeiten hier an Grundlagen für zukünftige industrielle Anwendungen in allen Bereichen der Energierückgewinnung. Demnächst wird es möglich, wirtschaftlich und ökologisch Strom aus umgebenden Energiequellen wie Strahlung, Umgebungstemperatur, Vibrationen oder Luftströmungen zu erzeugen.“ Der nun entwickelte Demonstrator könne als Ausgangspunkt für Produkte dienen, die sich hervorragend in den Green Energy-Markt einfügen dürften.

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