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Elektroindustrie: Frankreich und Deutschland basteln am Smart Grid

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Die Elektroindustrie in Deutschland will enger mit der Elektroindustrie Frankreichs zusammenarbeiten. Das beschlossen Dr. Klaus Mittelbach, Vorsitzender der Geschäftsführung des ZVEI, und sein Amtskollege Nadi Assaf vom französischen Verband GIMELEC. Die erste Zusammenarbeit beinhaltet ein Smart Grid-Projekt, das grenzüberschreitend umgesetzt werden soll. Ziel ist es zu belegen, dass die Energiewende zu einem nachhaltigen und intelligenten Energiesystem bereits in der Gegenwart und über die Landesgrenzen einzelner Länder hinaus realisierbar sein kann.

Elektroindustrie: Nadi Assaf (Gimelec) und Dr. Klaus Mittelbach (ZVEI) bei der Unterzeichnung. Rechts: Dr. Oliver Blank und Anke Hüneburg (ZVEI). © ZVEI

Cleantech & Smart Grid News / 27.5.2012. Das Smart Grid Projekt soll technologisch umfassend sein – und die Erreichung von Zielen der Energiepolitik wie Energieeffizienz, Integration erneuerbarer Energien, grenzüberschreitenden Energiehandel und Standardisierung von Smart Grids im Blick behalten. ZVEI und GIMELEC sehen sich dabei als Initiatoren des Projekts, indem sie Hersteller, Netzbetreiber, Energieversorger und die Politik zusammenbringen. Das Projekt soll 2013 starten.

Das Memorandum of Understanding, das jetzt im Rahmen des ZVEI-Jahreskongresses unterschrieben wurde, schreibt die enge Zusammenarbeit der französischen und deutschen Elektroindustrie fort. Im vergangenen Jahr hatten der ZVEI und die FIEEC bereits ein Manifest in Paris für bessere Rahmenbedingungen für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit auf europäischer Ebene unterzeichnet. Dies soll nun durch ein konkretes Projekt in der Energietechnik verfestigt werden.

Elektroindustrie: Technologien zur Bewältigung der Energiewende

Der ZVEI war in den vergangenen Tagen nicht nur beim eigenen Jahreskongress aktiv, sondern auch im Rahmen der Berliner Energietage. In Vorträgen unter der Bezeichnung „Technologien zur Bewältigung der Energiewende“ zeigten die Teilnehmer dabei ihre Sicht zum aus der Energiewende resultierenden technischen Modernisierungsbedarf. Die Schwerpunkte der Vorträge lagen auf der Modernisierung des Energiesystems hin zu intelligenten Netzen (Smart Grids), intelligenten Häusern (Smart Home) sowie der Steigerung der Energieeffizienz.

Im Hinblick auf Smart Grids beleuchteten sowohl Netzbetreiber als auch Hersteller die verschiedenen Technologien und deren Potentiale. Hauptsächlich ging es hierbei neben der Sensorik im Netz auch um Verteilnetz-Automatisierung und systemorientierte Ein- und Ausspeisung. In Sachen Smart Home wurden die verschiedenen Anwendungsbereiche im Haus sowie das Zusammenspiel zwischen einem Smart Home und Smart Grid thematisiert, wobei hier u.a. Smart Meter im Fokus standen. Abschließend wurden den Zuhörern mögliche Einsparpotenziale durch Energiedienstleister aufgezeigt.

Als Fazit ließ sich festhalten, dass die Energiewende machbar ist, zumindest nicht an technologischen Herausforderungen scheitern wird und für Ihre Umsetzung vor allem mehr Energie-Intelligenz und Energieeffizienz erforderlich sind.

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