Cleanthinking.de
Sauber in die Zukunft

Grünstromwerk entwickelt Regionaltarif mit Thüringer Energiegenossenschaft

0 28

Grünstromwerk, ein Anbieter von Ökostrom, hat mit der in Thüringen ansässigen Enegriegenossenschaft Rittersdorf eG einen „Regionaltarif“ entwickelt. Ziel des Tarifs: Damit sollen sich Ökostromkunden in Mittelthüringen erstmals aktiv für die Energiewende direkt in ihrer Region einsetzen können. Die Produktion von Ökostrom wird so unabhängiger vom EEG und trotz sinkender staatlicher Förderung können neue Solarkraftwerke wirtschaftlich realisiert werden. Eine Idee, die Schule machen könnte.

Energiegenossenschaft RittersdorfHamburg. Als erster und bislang einziger Anbieter integriert Grünstromwerk 25 % Ökostrom aus deutschen Solarkraftwerken in einen bundesweiten Stromtarif für Haushalts- und Gewerbekunden, SOLAR 25. Mit Regionaltarifen wird das Modell nun erweitert. Erstmals können Stromkunden den in ihrer Region produzierten Solarstrom beziehen und so den dezentralen Ausbau der erneuerbaren Energien fördern. Der erste Regionaltarif mit der Energiegenossenschaft Rittersdorf in Mittelthüringen ist seit heute für Stromkunden im Weimarer Land und Umgebung verfügbar.

Stromkunden und Energiegenossenschaft treiben so gemeinsam die Energiewende in ihrer Region voran – trotz sinkender Förderung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Denn die gesetzliche Einspeisevergütung für Solarstrom von nur noch ca. 10 ct/kWh für Solarkraftwerke reicht nur noch selten aus, um neue Anlagen wirtschaftlich zu realisieren. Der Ausbau gerade der Solarenergie in Deutschland geht daher seit Monaten stark zurück, größere Kraftwerke werden kaum noch gebaut.

Im Rahmen des Regionaltarifes vergütet Grünstromwerk den Solarstrom über den EEG-Einspeisetarif und ermöglicht der Genossenschaft einen wirtschaftlichen Betrieb neuer Anlagen. Matthias Golle, Vorstand der Energiegenossenschaft Ritterdorf eG: „Mit dem Regionaltarif können wir unser neues Solarkraftwerk in Rittersdorf wirtschaftlich betreiben. Und ab 1.500 Kunden können wir eine weitere Anlage errichten, auch wenn die Förderung durch das EEG dafür nicht mehr ausreichen würde.“

Weitere Informationen gibt es auch auf der Webseite der Energiegenossenschaft: https://www.engeri.de/

Das könnte dir auch gefallen

Hinterlasse eine Antwort

Ihre Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

This website uses cookies to improve your experience. We'll assume you're ok with this, but you can opt-out if you wish. Accept Read More