Cleanthinking.de
Sauber in die Zukunft
0 25

Gestern gegen 15:30 preschte die Financial Times Deutschland mit der Meldung hervor, der Verkauf des Solarunternehmens Q-Cells an den südkoreanischen Mischkonzern Hanwha sei perfekt. Noch im Laufe des Tages werde der Vertrag unterschrieben. Eine Bestätigung vom Insolvenzverwalter oder von Hanwha steht hierzu aber noch aus. Die Mitteldeutsche Zeitung meldet unterdessen, Verhandlungen hätten am Freitag stattgefunden, ein Vertrag läge vor – eine Hürde könne aber die Zustimmung der Gläubiger müssten bis Ende August noch zustimmen – eine letzte Hürde?

Photovoltaik News / Bitterfeld-Wolfen, Südkorea. Was seit Wochen spekuliert wird, ist nun also so gut wie perfekt: Q-Cells wird an den südkoreanischen Mischkonzern Hanwha verkauft, der vor allem Interesse an der Marke, den Anlagen sowie den Vertriebsstrukturen von Q-Cells haben dürfte. Ein Großteil des Standorts in Sachsen-Anhalt wird zunächst erhalten bleiben – dauerhafte Zukunft ungewiss.

Q-Cells liefert Solarzellen, Hanwha macht daraus Solarmodule

Noch eine andere Chance treibt Hanwha SolarOne um: Mit dem Q-Cells-Werk in Malaysia kann der Hersteller, der künftig im Solar-Markt eine führende Position einnehmen will, die Anti-Dumping-Zölle gegen chinesische Anbieter in den USA umgehen. Beide Unternehmen, die nun verschmelzen werden, arbeiten seit vielen Jahren zusammen: Q-Cells lieferte Solarzellen, Hanwha machte daraus Solarmodule und verbaute diese in Photovoltaikanlagen. Eine Aufgabenteilung, die auch nach der Integration Bestand haben könnte. Forschung- und Entwicklungsabteilung werden in Deutschland sicher bleiben.

[wp_campaign_1]

Das könnte dir auch gefallen

Hinterlasse eine Antwort

Ihre Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

This website uses cookies to improve your experience. We'll assume you're ok with this, but you can opt-out if you wish. Accept Read More