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Hanwha Q.CELLS will führende Größe der Solarindustrie sein

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Hanwha Q.CELLS heißt das neue Unternehmen, das aus der Übernahme des einstmals größten Solar-Unternehmens der Welt durch die südkoreanische Hanwha Gruppe hervorgegangen ist. Min Su Kim, so die erste Personalentscheidung, wird in die Geschäftsführung des neuen Unternehmens Hanwha Q.CELLS wechseln. Bislang leitete er Hanwha SolarOne.

Solar News / Bitterfeld-Wolfen. Hanwha Q.CELLS soll zu einer führenden Größe in der internationalen Solarindustrie werden. Deutlich erkennbar ist, dass ein Schwerpunkt des neuen Unternehmens auf Forschung und Entwicklung liegen wird. Denn neben dem Standort in Bitterfeld-Wolfen verfügt Hanwha Q.CELLS nun mit einem weiteren Standort im Silicon Valley, eröffnet im April 2012, über vier Zentren für Forschung und Entwicklung.

Ziel sei es, die Entwicklung von Innovationen und neuen Technologien zu fördern, die auf die Senkung der Energiekosten (LCOE – Levelized Cost of Electricity), den Bereich EPC (Engineering, Procurement und Construction) sowie Möglichkeiten der Projektentwicklung einzahlen, hieß es. Aber auch die Fertigungskapazitäten spielen mit 2,3 Gigawatt und Standorten in Deutschland, Malaysia und China eine wichtige Rolle in der strategischen Ausrichtung von Hanwha Q.CELLS.

Hanwha: 60-jährige Tradition als Industrieunternehmen

Die Hanwha Gruppe blickt auf eine 60-jährige Historie als führendes Industrieunternehmen zurück. Ein weiteres Ziel ist es, auf dem heutigen Markt eine Vorreiterrolle einzunehmen, wenn es darum geht, die Herausforderungen einer dynamischen globalen Wirtschaft in punkto Energie zu adressieren, so Ki-Joon Hong, CEO von Hanwha SolarOne und stellvertretender Vorsitzender von Hanwha Chemical. „Unser Engagement auf dem Solarmarkt geht über das Bestreben, ein erfolgreiches Geschäftsfeld aufzubauen, hinaus. Wir möchten wesentlich dazu beitragen, Sonnenenergie zur verlässlichsten Energiequelle zu entwickeln.“

Das Beispiel Hanwha Q.CELLS zeigt eine neue Dimension in der Globalisierung: Es muss nicht sofort so sein, dass ein asiatischer Investor, der deutsche Unternehmen übernimmt, viele Mitarbeiter entlässt und den Produktionsstandort aufgibt. Vielmehr scheint es durchaus möglich, eine clevere Strategie zur Integration zu fahren, wie es bei Hanwha Q.CELLS versucht wird.

Die Angst vor asiatische Investoren wird mit diesem einen Beispiel nicht verloren gehen, auch wenn es wirklich gut funktionieren sollte. Eine zunehmend interessantere Option ist dieses globale Zusammenrücken allemal. Vermutlich auch schon bald in der deutschen Windkraftbranche.

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1 Kommentar
  1. Minwoo Kim sagt

    The World Goes Solar. Japan’s FiT is shaking the solar market. New solutions will show in Japan. This is it! As you know, you have to reduce Vibration to install Floating solar panels on the water. Because, it makes many kinds of problems! New Floating Body Stabilizer for Floating solar panels has been created in South Korea. Recently, these Floating Body Stabilizers have been used to reduce Vibration of Floating Solar Panels in South Korea. http://youtu.be/O2oys_YHhCc.

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