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Hanwha Q-Cells baut Technologiestandort in Thalheim aus

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Komplettanbieter von solaren Energielösungen investiert in drei Jahren 125 Millionen Euro.

Der Komplettanbieter für solare Energielösungen, Hanwha Q-Cells, baut seinen Technologie- und Forschungsstandort im sachsen-anhaltinischen Thalheim bei Bitterfeld-Wolfen für 125 Millionen Euro aus. Alleine 20 Millionen Euro sollen in neue Maschinen und Anlagen investiert werden, teilte das Cleantech-Unternehmen mit. Mit der neuen Ausstattung soll die nächste Generation von Zellen und Modulen, die auf der Photovoltaiktechnologie von Q-Cells basieren, entwickelt und kommerzialisiert werden.

Q-Cells produziert die Module zwar in Südkorea. Trotzdem ist die Nachricht ein positives Signal für den Standort Deutschland – kurz nachdem der Schweizer Maschinenbauer Meyer Burger den Start einer eigenen Solarmodulfertigung in Deutschland angekündigt hatte. Es erscheint, als könne die Solarenergie-Branche hierzulande zumindest eine kleine Renaissance erleben, nachdem jahrelang ein Abwärtstrend zu verzeichnen war.

Mit den angekündigten Neu-Entwicklungen will Q-Cells sowohl die Effizienz als auch die Leistungsfähigkeit der PV-Technologie „noch einmal deutlich steigern“. Wenn die Stromgestehungskosten und somit die Solarstromkosten je Kilowattstunde weiter sinken, gewinnt die Solarenergie weiter an Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität – und zwar nicht nur im Großmaßstab, wo der disurptive Wandel unaufhaltsam ist.

Q-Cells entwickelt seine Solarprodukte traditionell in Deutschland. Das hat sich auch nicht geändert als Hanwha die Geschicke beim Solarunternehmen übernahm. In Thalheim bei Bitterfeld-Wolfen und Berlin beschäft man 550 Mitarbeiter. Darunter erforschen und entwickeln mehr als 200 Ingenieure in der Forschung & Entwicklung sowie im Qualitätsmanagement in Thalheim neue Photovoltaik-Technologien und Solarlösungen.

Q-Cells sieht die Solarenergie als wesentliche Säule der Energiewende in Deutschland, Europa und weltweit. Und zwar nicht nur als direkter Lieferant von elektrischer Energie, sondern auch als Lieferant von Strom für die grüne Wasserstoffwirtschaft. Daher setze das Unternehmen gerade in der jetzigen Corona- und Solar-Krise auf strategische Investitionen, um langfristig zukunftsfähig zu sein.

Mit der aktuellen Investitionsoffensive unterstreicht das Unternehmen auch seinen Standpunkt, dass die technologischen Errungenschaften langfristiger Investitionen in Innovation durch Patente geschützt bleiben müssen. Zuletzt hatte das Landgericht ein weitreichendes Urteil gefällt, das klarstellte, dass u.a. JinkoSolar die patentierte Technologie von Q-Cells unrechtmäßig in Solarprodukten der Marke verwendeten.

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