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Startup Heliatek sammelt 18 Millionen Venture Capital ein

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Organische Photovoltaik HeliatekDie Dresdner Heliatek GmbH, einer der Hoffnungsträger für die Weiterentwicklung Organischer Solarzellen weltweit, hat in einer weiteren Finanzierungsrunde satte 18 Millionen Euron Venture Capital eingesammelt. Führender VC-Geber waren die paneuropäischen Investoren von Wellington Partners. Dazu leisteten Bosch, RWE Innogy Ventures, BASF Venture Capital, der High-Tech-Gründerfonds, die eCapital entrepreneurial Partners AG sowie der Technologiegründerfonds Sachsen ihren Beitrag.

Das Dresdner Solar-Unternehmen will die neuen Mittel in erster Linie für den Aufbau einer ersten Produktionsanlage in Dresden nutzen. Dabei will das Unternehmen seine proprietäre Tandemtechnologie einsetzen, um besonders effizient flexible und sehr leichte PV-Module auf Folie herzustellen. Das Gewicht soll bei 500 Gramm pro Quadratmeter liegen. Heute sind 20 Kilogramm üblich. Somit könne ein Zukunftsmarkt für mobile Anwendungen, architektonische Läsungen und die unabhängige Versorgung infrastrukturschwacher Gebiete erschlossen werden.

Bart Markus, General Partner von Wellington Partners begründete das Engagement wie folgt:

„Die bahnbrechenden Technologien der dritten Generation, die die Photovoltaik weit über Netzparität hinausbringen werden, sind unserer Ansicht nach die
Erfolgsgeschichten der Zukunft. Wir glauben, dass Heliatek perfekt positioniert ist,
diese Chance zu nutzen“

Dr. Alexander Flaig, Vice President Corporate Research bei der Robert Bosch GmbH findet:

„Heliatek hat in den vergangenen zwei Jahren beeindruckende Fortschritte beim Wirkungsgrad und der Lebensdauer ihrer organischen Solarzellen gemacht. Jetzt ist es an der Zeit zu zeigen, wie kostengünstig sich diese Zellen auch unter industriellen Bedingungen herstellen lassen. Mit dieser Finanzierungsrunde kann das Unternehmen diesen wichtigen Schritt – aus dem Forschungslabor in eine erste Fertigungsanlage – vollziehen.“

Heliatek-CEO Dr. Andreas Rückemann freute sich über das Erreichen eines weiteren Meilensteins:

„Mit der neuen Finanzierungsrunde haben wir jetzt die Möglichkeit geschaffen, unseren technologischen Vorsprung in diesem Zukunftsmarkt zu nutzen, um als einer der ersten Anbieter schrittweise die Produktion aufzubauen. Wir sind sehr stolz, dass wir für unsere Strategie die Unterstützung des Industrieunternehmens Bosch sowie der Venture Capital Investoren erhalten konnten.“

Beratende Unterstützung erhielt Heliatek bei dieser Finanzierungsrunde von der führenden europäischen Investmentbank für Technologieunternehmen, GP Bullhound.

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  1. Kleine Ergänzung zu dem Thema, gefunden auf der Website Strom-Prinz.de: Das Markpotenzial für die organischen Solarzellen ist riesig: Von mobilen Anwendungen wie beispielsweise der Energieversorgung von mobilen Geräten wie Laptop-Computern oder Organizern über den Outdoorbereich (Solarfolien auf Zelten) bis hin in den Automobilbereich zur Stromversorgung von Radio, Aircondition etc. Langfristig gesehen sollen die organischen Solarzellen auch in den häuslichen Bereich Einzug halten. Hier wären einrollbare Solarfolien auf Markisen denkbar oder transparente Folien auf Fensterscheiben.

  2. Und dafür geeignete PMMA flexible Folie wurde bereits entwickelt:

    http://sites.google.com/site/libasys/

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