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Helmholtz-Institut für elektrochemische Energiespeicherung nimmt Arbeit auf

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Um die Forschung an neuen Energiespeichern voranzutreiben, hat die Helmholtz-Gemeinschaft ein neues Zentrum in Ulm erreichtet. Das „Helmholtz-Institut Ulm für elektrochemische Energiespeicherung“ HIU soll speziell für diesen Forschungszweig Wissenschaftlern aus Ulm und Karlsruhe Räumlichkeiten und Mittel zur Verfügung stellen. Das Karlsruher Institut für Technologie sowie die Universität Ulm sind die Gründer des HIU.

Die Experten dafür stammen aus unterschiedlichen Instituten und Universitäten. Neben den Gründungsmitgliedern haben das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR sowie das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg dem neuen Institut ihre Partnerschaft erklärt. Gemeinsam will man mit Geldern des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und des Landes Baden-Württemberg die Entwicklung im „Exzellenzzentrum für elektrochemische Energiespeicherung“ vorantreiben, wie es KIT-Präsident Professor Eberhard Umbach bei der Auftaktveranstaltung genannt hat.

Das HIU hat offiziell am 1. Januar 2011 seine Arbeit aufgenommen. Es erhält zu 90 Prozent vom BMBF und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg insgesamt 4,5 Millionen Euro jährlich. Neben der Nutzung von Ressourcen der Partner entstehen vier neue Professuren am HIU, eine davon finanziert das DLR, das damit im Rahmen seiner Forschungsaktivitäten einen Beitrag zu Fragestellungen der Energiespeicherung und -wandlung sowie der Elektromobilität leistet. Ebenso ist der Aufbau eines Graduiertenkollegs geplant, um den wissenschaftlichen Nachwuchs in der Batterieforschung mit Blick auf die internationale Konkurrenz gezielt zu fördern.

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