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Highlight der Intersolar: Den Solar-Roboter Momo live erleben

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MOMO Solar-Roboter IntersolarCleantech & Intersolar News / München. Es wird eines der Highlights der Intersolar Europe 2012 (Hale A2, Stand 250), die in der kommenden Woche in München startet: Die PV-Kraftwerker GmbH & Co. KG hat gemeinsam mit den Entwicklungspartnern Kriener Maschinenbau GmbH, FANUC und iiM measurement + engineering AG einen Solar-Roboter entwickelt, der vollautomatisch Solarkraftwerke zusammenbaut. Ohne Pausen, ohne kaputte Solarmodule, 24 Stunden rund um die Uhr.

Der mobile Montage-Roboter „Momo“ umfasst sämtliche Arbeitsschritte und eignet sich besonders für die Freiflächenmontage, wo das Gelände oft unwägbar ist und die Distanzen groß sind: Magaziniert mit den entsprechenden Photovoltaikmodulen, fährt der Roboter an die definierte Stelle, montiert die PV-Einheit und fährt zur nächsten. „Bei Momo gehen faktisch keine Module mehr zu Bruch, Fehler bei der Montage sind wegen der Programmierung komplett ausgeschlossen und auch Monteure kommen nicht mehr zu Schaden“, zählt Eberhard Schulz, Geschäftsführer der PV-Kraftwerker GmbH & Co. KG die Vorzüge auf. Das entspreche einer Effizienzsteigerung von 20 Prozent, prognostiziert der 42-jährige gelernte Landwirt. Auch Wartungs- und Reinigungsarbeiten sowie Rückbau von Anlagen fänden in ähnlicher Größenordnung statt.

Das mit Sensoren ausgerüstete Greifer-System ermöglicht die vollautomatische Montage der Module auf vorhandener Aufständerung in beliebigem Gelände. Wahlweise auf dem Greifer oder dem Trägerwerkzeug positioniert, erfasst eine 3-D-Kamera den kompletten Montageprozess der Module und justiert Abweichungen vom Standard millimetergenau nach. Dies können sowohl ungenaue Bohrungen im Rahmen als auch leicht versetzte Aufständerungen im Gelände, etwa wegen schwierigen Untergrunds, sein.

„Deshalb gleicht Momo schwieriges Gelände und Neigungen des Roboters fehlerfrei aus“, verdeutlicht Schulz, wie viel Intelligenz und Branchen-Know-how in seiner Technik stecken. Denn eine spezielle Interface-Software wandelt die vom Sensor erfassten Daten in Koordinaten um, die Momo lesen kann. Greifer und Kamera sind wiederum so aufeinander abgestimmt, dass sie zuverlässig und schnell die Positionen auf der Aufständerung erfassen und das Modul präzise montieren. Dieser Vorgang wiederholt sich je nach Größe eines PV-Kraftwerks 100.000-fach. Dabei legt der autonome Montage-Roboter bis zu 70 Kilometer zurück.

Auch bei der Demontage eines PV-Kraftwerks kann Momo eingesetzt werden. Das Montagesystem arbeitet dann einfach im umgekehrten Zyklus. Die Module können so erneut verwendet werden, weil sie unbeschädigt bleiben. Eine weitere Variante des Greifersystems kann Module im Dauerbetrieb auch pflegen und warten. Der Roboter samt digitaler Technik arbeitet batterie- oder generatorbetrieben. Momo kann jeweils Module für sechs Quadratmeter Kollektorfläche und 140 Kilogramm Gewicht verlegen. Eine standardisierte Schnittstelle zum schnellen Greiferwechsel ist vorhanden und macht MOMO flexible für die unterschiedlichsten Anforderungen. Die einzigartige Lösung von PV-Kraftwerker ermöglicht zudem eine witterungsunabhängige Montage über 24 Stunden.

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