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Hilfe für Pakistan: Siemens, KSB und inge watertechnologies spenden

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Hilfen für die Flutopfer in Pakistan sind weiterhin dringend notwendig (Foto: DRK/Siemens)
Hilfen für die Flutopfer in Pakistan sind weiterhin dringend notwendig (Foto: DRK/Siemens)

In Pakistan kämpfen die viele Millionen Menschen weiterhin mit den schlimmen Folgen der Flutkatastrophe. Während das Thema inzwischen wieder aus vielen Medien verbannt wurde, versuchen einige deutsche Unternehmen mit Cleantech-Stallgeruch im Rahmen ihrer Möglichkeiten ein wenig zu helfen. So hat Siemens gemeinsam mit dem DRK einen Spendenaufruf für Pakistan gestartet und in den vergangenen Wochen mehr als zwei Millionen Euro in Deutschland eingesammelt. Der Betrag setzt sich nach Angaben von Siemens aus Spenden der Mitarbeiter einerseits und Spenden des Unternehmens andererseits zusammen. Vorbildlich ist auch das Engagement von KSB und inge watertechnologies AG: KSB baut als Spende fünf weitere Trinkwasseraufbereitungsanlagen, die inge watertechnologies ebenfalls als Spende mit Ultrafiltrationsmodulen ausstattet.

„Sauberes Trinkwasser für alle“ (Clean Drinking Water for All/CDWA) heißt ein von diversen Hilfsorganisationen finanziertes Projekt, mit dem die Regierung von Pakistan schon vor der Flutkatastrophe begonnen hatte, die Trinkwassersituation im Lande zu verbessern. So sollen in allen 35 Provinzen des Landes moderne Trinkwasser-Aufbereitungsanlagen installiert werden. Mit dem Bau von über 6.000 geplanten Anlagen wurde bereits begonnen, Wunschziel wären 20.000 – 30.000 Anlagen, flächendeckend in allen Kommunen des Landes.

In der größten Provinz Punjab werden allein 1.600 Anlagen gebaut. Überall soll die moderne Ultrafiltration, ein Membranverfahren zur Aufbereitung von Trink-, Prozess-, Ab- und Meerwasser zum Einsatz kommen. Auf rein physikalische Art und ohne Einsatz von Chemie wird bei dieser Methode durch extrem kleinporige Filter das Wasser von Bakterien, Viren und Trübstoffen gereinigt.
Der deutsche Weltmarktführer KSB ist seit Jahrzehnten mit einer Tochterfirma in Pakistan erfolgreich aktiv und ist am Bau der „Trinkwasser-für-alle“-Anlagen beteiligt. KSB hatte im Rahmen dieses Projektes bereits 800 Ultrafiltrationsmodule bei der deutschen inge watertechnologies AG geordert. Das Unternehmen aus Greifenberg bei München gilt international als Technologieführer bei Ultrafiltration. Hunderte von Anlagen rund um den Globus sind bereits mit der patentierten und in Deutschland produzierten Technologie ausgerüstet.

Die Module der inge watertechnologies werden mit einer Kapazität von 2000 bzw. 4000 Litern Wasser pro Stunde betrieben. In den Aufbereitungsanlagen werden damit insgesamt ca. 50.000 m³ Wasser pro Tag zu Trinkwasser aufbereitet. Die KSB baut nun als Spende weitere fünf Anlagen, die die inge watertechnologies AG kostenlos mit Ultrafiltrationsmodulen ausstattet. So können weitere 20.000 Liter pro Tag zu sauberem Trinkwasser aufbereitet werden.

Siemens und das Deutsche Rote Kreuz rufen weiterhin zu Spenden auf – weitere Informationen gibt es auf der Seite des DRK: Spenden für Pakistan

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