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Honda testet bidirektionales Laden im Forschungszentrum in Offenbach

Elektroauto: Honda startet mit The Mobility House und EVTEC ein Forschungsprogramm, um Vehicle-to-Grid-Technologien auszuprobieren

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The Mobility House gilt mindestens im deutschsprachigen Raum als einer der Pioniere im Bereich Elektromobilitäts-Dienstleistungen. Dazu zählt insbesondere die Ladeinfrastruktur – und somit auch bidirektionales Laden. Es verwundert also wenig, dass Honda eine bidirektionale Ladelösung in seinem europäischen Forschungszentrum in Offenbach vorstellt – und bei der technischen Umsetzung The Mobility House seine Finger im Spiel hat. Gelingt der erfolgreiche Projektabschluss, sollen Elektroauto-Fahrer von Honda diese demnächst angeboten bekommen.

Elektroauto News / 11.12.2017. Honda, EVTEC und The Mobility House sind eine Kooperation für bidirektionales Laden eingegangen. Nach Angaben von Honda soll das nun präsentierte innovative System das Power Manager Concept ergänzen, das der Autohersteller Honda während der IAA 2017 vorstellte.

Dabei handelt es sich um ein integriertes Energieübertragungskonzept: Strom wird aus dem Netz und aus der Photovoltaikanlage in die Batterien von Elektrofahrzeugen eingespeichert und bei Bedarf wieder zurückgespeist. Diese Technologie, bekannt als „Vehicle-to-Grid“ oder „V2G“, soll künftig gezielt für Netzstabilität sorgen. Der Nutzen der V2G-Technologie ist bislang eher umstritten: Die Zukunft wird zeigen, inwiefern flexible Fahrzeugbatterien, die zu Standzeiten mit dem Netz gekoppelt werden, zur Stabilisierung des Netzes beitragen können.

Elektrofahrzeuge als Batterien auf Rädern

„Wir verstehen Elektrofahrzeuge als Batterien auf Rädern, deren Speicherkapazitäten uns helfen, die schwankende Verfügbarkeit erneuerbarer Energien auszugleichen“, so Thomas Raffeiner, CEO des Elektromobilitätsdienstleisters The Mobility House. Er ist überzeugt, dass Vehicle-to-Grid großes Bedeutung erlangen wird. Mithilfe des KnowHows sowie der Technologie von The Mobility House will Honda das Energiemanagement im Forschungszentrum optimieren und dabei die Nutzung erneuerbarer Solarenergie erhöhen. Raffeiner dazu: „Elektrofahrzeuge werden zukünftig das Stromnetz stabilisieren und damit einen wertvollen Beitrag zur Energiewende leisten.“

Das Projekt, das The Mobility House, Honda und EVTEC nun angestoßen haben, prüft die Wechselwirkung, Kompatibilität und den Leistungsfluss zwischen den elektrischen Komponenten. Dazu zählen insbesondere die Batterien von Elektrofahrzeugen. Das bidirektionale Ladesystem wird in Kooperation zwischen Honda R&D Europe, dem Energiedienstleister The Mobility House und dem Schweizer Ladeinrastrukturhersteller EVTEC realisiert.

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