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Hausbau: Immer mehr Fertighäuser werden „Plus-Energie-Häuser“

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Das „Plus-Energie-Haus“ von Bien-Zenker. Foto: Bien-Zenker/BDF
Das „Plus-Energie-Haus“ von Bien-Zenker. (Foto: Bien-Zenker/BDF)

Bad Honnef. Das Energiekonzept der Bundesregierung sieht für den Wohnungsneubau große Veränderungen vor. Dazu zählt, dass ab 2020 nur noch Nahe-Null-Energiehäuser gebaut werden sollen. Frei nach dem Motto „Nahe-Null reicht nicht“ hat der Schlüchterner Fertighaushersteller Bien-Zenker das „Plus-Energie-Haus“ entwickelt, das mehr Energie produziert, als im Normalfall durch seine Bewohner verbraucht wird. „Damit werden Maßstäbe für individuelle Fertighäuser mit anspruchsvoller Architektur und hoher Energieeffizienz gesetzt“, so Günter Baum, Vorstandsvorsitzender der Bien-Zenker AG.

Das „Plus-Energie-Haus“ produziert mehr Strom, als für das Heizen, die Warmwasseraufbereitung und den Haushaltsstrom benötigt wird. „Die überschüssige Energie kann unter anderem für das Aufladen eines Elektro-Autos verwendet oder in das allgemeine Stromnetz eingespeist werden“, so Günter Baum. Ein Rechenbeispiel: Mit der hauseigenen Stromerzeugung könnte ein Kleinwagen gut 15.000 Kilometer und zusätzlich ein Kleinstauto mehr als 8.000 Kilometer im Jahr fahren.

Südliche Ausrichtung für solare Energiegewinne

Das neue Haus ist auf eine südliche Ausrichtung hin konzipiert. „Dann können kostenlose solare Wärmegewinne und gesundes Tageslicht optimal genutzt werden“, erklärt Baum. Zusammen mit der effektiven Gebäudedämmung und moderner Haustechnik wird eine positive Energiebilanz auf Basis der Endenergie erreicht. „In Zahlen bedeutet das: Die regenerativ erzeugte Energie führt zu einer Reduzierung der CO2-Belastung der Atmosphäre von 7,6 Tonnen pro Jahr“, erklärt der Hausexperte.

Eine Kombination von Wohnkubus und Funktionsriegel bildet die 176 Quadratmeter große Nettogrundfläche des Hauses. Unterschiedliche Fassaden, Höhen und Fügungen geben dem Gebäude ein modernes Aussehen. Die Holzbauweise, eine Lärchen-Rhombus-Schalung, die hinterlüftete Putzfassade sowie Photovoltaik-Systeme auf einer Hauswand und auf dem Dach bilden die Basies eines ökologischen Prinzips, welches ergänzt wird durch die Nutzung von Gipsfaserplatten und Holzfaserdämmstoffen. „Durch die optimal gedämmte Haushülle wird zusätzlich eine hohe Wärmespeicherfähigkeit erreicht und damit ein Minimum an Energieverbrauch gewährleistet“, so der Architekt des Hauses, Heiko Müller.

Platz für die ganze Familie

Abgesehen von der Energiesparsamkeit des Hauses bietet es auf zwei Stockwerken genügend Raum für die Familie: Im Erdgeschoss des Wohnkubus ist der großzügige Wohn-, Ess- und Kochbereich untergebracht. „Im ersten Stock findet der Nachwuchs ebenso Platz, wie das Elternschlafzimmer und ein begehbarer Kleiderschrank“, erklärt der Unternehmer. Der Funktionsriegel bietet im Erdgeschoss ein Gäste-WC und einen Technikraum, im ersten Stock ein großes Bad und ein Arbeitszimmer sowie darüberliegend einen Spitzboden als Stauraum, eine Empore und besondere „Lufträume“, die einströmendes Tageslicht gleichmäßig im Haus verteilen. [wp_campaign_1] Dazu Günter Baum: „Das Eigenheim richtet sich in erster Linie an umweltbewusste und für moderne Architektur aufgeschlossene Bauherren. Es bietet eine gelungene Kombination aus geringem Ressourcenverbrauch und komfortablem Wohnambiente.“

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