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Weltleitmesse ISH: 50 Prozent Energieeinsparung durch effizienteres Heizen sofort möglich

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Die Deutschen verschleudern jährlich Heizenergie für 16 Milliarden Euro. Das entspricht dem Jahresverbrauch von 17 Millionen Haushalten.* Der Grund: Veraltete Technik im Heizungskeller. Nur jede achte Anlage (13 Prozent) ist effizient und nutzt erneuerbare Energien. Mit diesen modernen Lösungen ließen sich laut EU-Kommission sofort bis zu 50 Prozent Energie einsparen. Doch das wissen nur fünf Prozent der Bundesbürger. Das ergab eine repräsentative Umfrage von TNS Infratest im Auftrag der Messe Frankfurt anlässlich der ISH, Weltleitmesse für umweltfreundliche Gebäudetechnik, nachhaltige Sanitärlösungen und innovatives Baddesign. Die Folge: 278 Milliarden Kilowattstunden Energie werden jährlich unnötig verbraucht – das entspricht viermal so viel, wie die Stadt Berlin benötigt. Zugleich ließen sich mit deutlich erhöhtem Modernisierungstempo bis zu 70 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr einsparen.

2.355 Hersteller (2009: 2.336) aus aller Welt präsentieren zur ISH vom 15. bis 19. März ihre Neuheiten für zukunftsweisende Gebäude. Auf einem ausgebuchten Frankfurter Messegelände sind die beherrschenden Themen der weltgrößten Leistungsschau Ressourcenschonung, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Die Messe Frankfurt rechnet mit rund 200.000 Besuchern.

„Zukunftsweisende Gebäude sind nicht nur umweltfreundlich, sondern bieten auch ein deutliches Plus an Komfort. Die Stärke der ISH liegt darin, genau dafür die passenden Lösungen zu präsentieren. Energiesparen bedeutet eben keinen Verzicht, sondern schafft vielmehr eine angenehme Wohn- oder Arbeitsatmosphäre, die für nachhaltiges Wohlbefinden sorgt“, sagt Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt.

Die ISH ist die weltgrößte Leistungsschau für die Branchen Sanitär, Heizung und Klima, aber auch die wichtigste Exportplattform für deutsche Hersteller, die weltweit in vielen Bereichen führend sind. Insgesamt etwa 50.000 überwiegend mittelständische Firmen aus Industrie, Handel und Handwerk prägen die deutsche SHK-Branche und bieten mehr als 400.000 Arbeitsplätze. Der Jahresumsatz liegt bei rund 40 Milliarden Euro.

Die ISH vereint zur Weltleitmesse die beiden Angebotsbereiche ISH Water und ISH Energy. Im Bereich ISH Water ist Nachhaltigkeit ein Top-Thema. Green Bathroom heißt folglich einer der drei Haupttrends für 2011/12. Dabei geht es zum einen um einen verantwortungsvollen Umgang mit der knappen Ressource Wasser, aber auch um nachhaltiges Baddesign. Das heißt unter anderem die Verwendung von recyclefähigen Werkstoffen wie Kupfer, Stahl, Holz, Glas oder Keramik. Nachhaltigkeit im Bad ist darüber hinaus mit einem Komfort für Generationen verbunden. Denn das Bad sollte dem Nutzer in jedem Lebensabschnitt, ob jung oder alt, optimale Bedingungen bieten – ohne auf Gestaltung und Design zu verzichten. Dafür steht der zweite zur ISH vorgestellte Trend Easy Bathroom. Die dritte wichtige Entwicklungslinie Bathroom Interior knüpft an den der generationengerechten Bäder an. Denn eng damit verzahnt ist ein neues Verständnis des Bades, das nach ganz unterschiedlichen Raumkonzepten verlangt, um eine ganz bestimmte Funktion und individuelle Nutzungsqualität zu erzielen. Diese Entwicklungen aufgreifend, zeigen die Aussteller im Bereich ISH Water die neuesten Design-Entwicklungen genauso wie moderne, auf heutige Bedürfnisse abgestimmte nachhaltige Technik, also das gesamte Spektrum von High-Tech- und High-End-Design.

Im Bereich ISH Energy mit der Gebäude- und Energietechnik, erneuerbaren Energien sowie der Kälte-, Klima- und Lüftungstechnik finden Besucher das Gesamtspektrum innovativer Gebäudesystemtechnik unter einem Dach. Hersteller zeigen hier ihre Neuheiten mit dem Fokus auf energieeffizienten Systemen in Kombination mit erneuerbaren Energien wie etwa Solar-, Geothermie und Biomasse oder Wärmepumpen zum Heizen und Kühlen, solare Klimatisierung oder Wärmerückgewinnung. Zusammengefasst bietet der Bereich ISH Energy das weltgrößte Angebot an Lösungen für umweltfreundliche Gebäudetechnik.

Hintergrund: Pro Haushalt fallen in Deutschland jährlich durchschnittlich 928 Euro für Warmwasser und Heizung an. 35 Millionen der 40 Millionen Haushalte in Deutschland werden von einer Heizanlage versorgt, die nicht dem Stand der Technik entspricht. Würde man deren Technik modernisieren, ließen sich sofort bis zu 50 Prozent Heizenergie einsparen. Das entspricht der Heizenergie für rund 17 Millionen Haushalte und einem Gesamteinsparpotenzial von rund 16 Milliarden Euro pro Jahr. (Quelle: Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik (BDH))

Zur Methodik der Umfrage: TNS Infratest befragte am 11. und 12. Januar 2011 gut tausend Personen (1.004) ab 14 Jahren in Deutschland in Telefoninterviews unter Nutzung des TNS CATI-Buses. Auftraggeber ist die Messe Frankfurt anlässlich der internationalen Fachmesse ISH vom 15. bis 19. März 2011 in Frankfurt am Main.

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