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Jenseits von Afrika: Mit dem Solarflieger nach Marokko

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Mit dem Solarflieger jenseits von Afrika: Solar Impulse (Bild: Jean Revillard/Rezo.ch)
Mit dem Solarflieger jenseits von Afrika: Solar Impulse (Bild: Jean Revillard/Rezo.ch)

Cleantech & Solar News / Leverkusen, Afrika. Was das Team rund um den Solarflieger Solar Impulse in den vergangenen Jahren geleistet hat, ist bemerkenswert. Dem Ziel, eines Tages die Welt mit diesem Flugzeug ohne Treibstoff zu umrunden, kommen die Solar-Pioniere Bertrand Piccard und André Borschberg immer ein Stückchen näher. Jetzt ist Solar Impulse zum längsten, bemannten Flug aufgebrochen, der rein mit Sonnenenrgie vollbracht werden soll. Von der Schweiz aus geht es über die Pyrenäen und das Mittelmeer hinweg bis nach Marokko. 2.500 Kilometer lang ist die Flugroute. Doch Solar Impulse ist wesentlich mehr als nur ein Projekt von Solar-Pionieren, die die Welt umrunden möchten. Es ist auch ein Technik-Test, bei dem u.a. Leichtbauprodukte deutscher Unternehmen zum Einsatz kommen.

Bayer MaterialScience unterstützt Solar Impulse seit Jahren mit technischem Know-how sowie den Hightech-Polymerwerkstoffen und energiesparenden Leichtbauprodukten. Ziel des Projekts ist es, Tag und Nacht ohne Treibstoff rund um die Erde zu fliegen. Die Werkstofflösungen von Bayer MaterialScience sind zum Beispiel im Cockpit, in den Flügeln und in den Motorgondeln verbaut. Patrick Thomas, Vorstandsvorsitzender von Bayer MaterialScience, sieht in dem Projekt in Einklang mit dem Bayer-Motto „Science For A Better Life“: „Solar Impulse stellt eine große Herausforderung dar – besonders was Leichtbaumaterialien betrifft. Mit unseren innovativen Materialien können wir helfen, Lösungen für Energieeffizienz und ´saubere` Energien zu finden.“

In Marokko entsteht das weltgrößte Solarkraftwerk

Die Reise fällt mit dem Beginn der Arbeiten an dem weltweit größten Solarkraftwerk in der Region Ouarzazate in Marokko zusammen. Nach der Landung werden Piccard und Borschberg von der marokkanischen Agentur für Solarenergie (MASEN) in Empfang genommen. MASEN ist für die Umsetzung des integrierten marokkanischen Solarplans verantwortlich. Bis 2020 soll damit eine Solarstromleistung von mindestens 2.000 Megawatt erzielt werden.

In Marokko sollen bis 2020 fünf Solarparks mit einer Gesamtleistung von 2.000 Megawatt gebaut werden, die mittelfristig die Einsparung von 3,7 Millionen Tonnen CO2 ermöglichen sollen. Das solarthermische Kraftwerk in der Region Ouarzazate ist Teil eines dieser Solarparks, der mit einer Vielzahl weiterer Solaranlagen bis 2015 eine Gesamtleistung von 500 Megawatt erreichen soll.

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