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LED News: Forschungsprojekt EnLight wird vom BMBF gefördert

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InfineonLED News / Deutschland. Der Stromverbrauch pro Jahr in Deutschland liegt bei ungefähr 500 Terawattstunden, von denen fast 12 Prozent auf die Beleuchtung entfallen. Bei konsequenter Nutzung von LEDs liessen sich allein in Deutschland bis zu 11,5 TWh oder 20 Prozent des für Beleuchtung benötigten Stroms einsparen. Ein Forschungsprojekt hat diesen Fakt nun zum Anlass, um an einer 40-prozentigen Reduktion des Stromverbrauchs bereits bestehender LED-Beleuchtungen zu arbeiten. Das Forschungsprojekt heisst „EnLight“ (Energy Efficient and Intelligent Lighting Systems) und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt.

Beteiligt sind neben der Infineon Technologies AG, die die deutsche Projektleitung inne hat, auch die BJB GmbH & Co KG, die Fraunhofer Gesellschaft, die Insta Elektro GmbH, NXP Semiconductors GA GmbH, die Osram AG und die RWTH Aachen. Die Partner aus Wirtschaft und Forschung tragen mit rund fünf Millionen Euro etwa 45 Prozent der Projektkosten. Das BMBF steuert rund 4,1 Millionen Euro bei, die Europäische Union weitere rund zwei Millionen Euro.

EnLight soll die Möglichkeiten von LED-Beleuchtungssystemen zum weiteren Stromsparen durch grundlegende Innovationen bei den LED-Lichtmodulen, also der LED einschließlich der Treiberelektronik, voll ausschöpfen helfen. Die Forschungsarbeiten betreffen u. a. die Veränderungen der Sockelstandards. Ein weiteres Ziel von EnLight ist es, für intelligente LED-Lichtlösungen programmierbare Steuerungen und neuartige Sensoren zu entwickeln. Außerdem will man LED-Beleuchtungssysteme sowohl drahtgebunden als auch drahtlos über Funk intelligent vernetzen und ihren energieoptimierten Betrieb mit bis zu 40 Prozent weniger Stromverbrauch ermöglichen. Hinzu kommen völlig neue Lichtfunktionen: Auf Basis der Forschungsarbeiten von EnLight werden LED-Lichtquellen ihre Helligkeit automatisch an das vorhandene Umgebungslicht anpassen können.

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