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Linde mischt beim europäischen Wasserstoff-Projekt HyFive mit

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Die Vorteile des Wasserstoffantriebs – hohe Reichweite und kurze Betankungszeit – führen dazu, dass immer mehr Unternehmen sowie staatliche und öffentliche Institutionen die Verbreitung dieser Technologie unterstützen. Jüngstes Beispiel ist die Gründung der europaweiten Initiative ‚HyFIVE‘ am gestrigen, 3. April 2014 in London.

Wasserstoff News / 4.4.2014. Im Beisein des stellvertretenden Bürgermeisters der Stadt London, Kit Malthouse, haben fünf führende Automobilhersteller sowie Energie- und Gaseunternehmen, die Greater London Authority und das Brüsseler Fuel Cell and Hydrogen Joint Undertaking (FCH JU) ihre Zusammenarbeit vereinbart. Weitere Partner sind BMW, Daimler, Honda, Hyundai, Toyota, Copenhagen Hydrogen Network, ITM Power oder OMV.

Das Förderprojekt mit einem Umfang von 38 Millionen Euro hat das Ziel, den Bau weiterer Wasserstofftankstellen mit der Auslieferung der ersten Brennstoffzellen-Serienfahrzeuge in Europa zu koordinieren. In diesem Rahmen wird Linde unter anderem das Linde Hydrogen Center (LHC) in Unterschleißheim den frühen Nutzern von Wasserstoff-Pkw zugänglich machen. Im LHC erprobt und demonstriert Linde seit 2006 seine neueste Betankungs-, Mess- und Steuertechnik.

Linde bei HyFive, CEP und H2Mobility dabei

Als Gründungsmitglied wichtiger Initiativen wie der CEP (Clean Energy Partnership) und der H2Mobility setzt sich Linde dafür ein, dem umweltverträglichen Energieträger Wasserstoff zum Durchbruch zu verhelfen. Linde verfügt über umfassende Kompetenzen und langjährige Erfahrung im Bereich Wasserstoff. Bereits seit mehr als einhundert Jahren stellt Linde das Gas in großtechnischem Maßstab für seine Industriekunden her. Zudem war Linde eines der ersten Unternehmen, das vor rund 25 Jahren das Potenzial von grünem Wasserstoff als umweltfreundlicher Kraftstoff erkannt und sich der Weiterentwicklung der entsprechenden Technologien gewidmet hat.

Ebenfalls ein Baustein des Projekts HyFIVE wird eine neue Wasserstofftankstelle in Bozen, Südtirol, die Linde für das Institut für Innovative Technologien (IIT) errichtet hat. Der Wasserstoff wird dort vor Ort mittels Elektrolyse durch Strom aus erneuerbaren Ressourcen produziert. Von Mai 2014 an sollen fünf Stadtbusse und zehn Autos damit betankt werden.

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