Cleanthinking.de
Sauber in die Zukunft

Werbung

Makani testet Energiedrachen erstmals Offshore

0 2.896

Ex-Google Startup Makani zeigt Video vom teilweise erfolgreichen Test vor der Küste Norwegens.

Es war eigentlich still geworden um die Enerkistes, Kite Power Systems und TwingTecs – die Cleantech-Unternehmen, die die Höhenwinde ausnutzen möchten, um effizienter Windenergie zu erzeugen. Jetzt prescht das aus Google hervorgegangene und inzwischen von Shell finanzierte Unternehmen voraus: Makani Power hat seine Airborne-Technologie erstmals auf dem Meer getestet. Ein beeindruckendes Video zeigt: Nicht ganz erfolgreich.

Airborne-Windkraft ist vor allem deshalb ein Hoffnungsträger für die weltweite Energiewende, weil keine gigantischen Stahltürme gebraucht werden, sondern viel weniger Ressourcen. Außerdem ist es durch die Verbindung mit einem Seil zum Boden wesentlich einfacher, Winde in höheren Sphären abzugreifen. Diese sind besser vorhersagbar und konstanter.

Makani Power ist ein Cleantech-Startup, das ursprünglich aus dem Google-Inkubator hervorgegangen ist, mittlerweile aber kurz vor der Kommerzialisierung seiner Technologie steht. Der niederländische Energieriese Shell ist eingestiegen.

Im August haben Makanis Energiedrachen nun erstmals einen Flug von einer schwimmenden Plattform in der Nordsee absolviert. Der Kite flog zwei Mal, wobei der erste Flug schneller als der zweite Flug war. Neben dem Start folgten auch die Phasen Schwebeflug und autonome Landung, wie im Video von Makani sehr gut zu sehen ist.

Makanis Energiedrachten fliegen vor Norwegen

Der zweite, länger andauernde Test zeigte den Seitenwindflug, als der Kite auf Befehl des Flugleiters flog. Makani gab im Anschluss jedoch bekannt, dass der Flugdrachen nicht auf der Plattform gelandet sei und der Flug schließlich mit dem Verlust des Energiedrachens endete.

Makani: Weitere Tests vor Norwegen und auf Hawaii

Die Testflüge begannen, indem die Flugzeugzelle auf einem Tieflader transportiert, der Drachen mit einem mobilen Auslegerkran auf die Sitzstange gehoben und schließlich in einer Wassertiefe von 220 m offshore mit zwei Küstenschleppern installiert wurde.

Laut Makani sind die nächsten Schritte zusätzliche Offshore-Flüge in Norwegen und Onshore auf Hawaii, wobei der Schwerpunkt auf dem Fliegen unter verschiedenen Umweltbedingungen, der Perfektionierung der Landungen auf See und der Verfeinerung der Remote Operations liegt.

Das Unternehmen fügte hinzu, dass es mit Shell zusammenarbeiten wird, um die schwimmende Plattform und das Landesystem zu optimieren, den Bedarf an Personal zu minimieren, das vor oder nach dem Flug auf See auf den Drachen zugreifen und an das Netz anschließen kann.

Das könnte dir auch gefallen

Hinterlasse eine Antwort

Ihre Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

This website uses cookies to improve your experience. We'll assume you're ok with this, but you can opt-out if you wish. Accept Read More