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Minut erhält 8 Mio. VC für kameraloses Alarmsystem für Smart Homes

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Wie Minut mit maschinellem Lernen direkt vor Ort ungewöhnliche Aktionen im Smart Home feststellen kann. m

Die Besonderheit dieses Smart Home-Sicherheitssystems ist klar: Es funktioniert mit nur einem Gerät, ist in wenigen Minuten installiert, und, vor allem: braucht keine Kameras. Damit soll die Privatsphäre besser geschützt werden als über vergleichbare Systeme von Wettbewerbern, sagen die Gründer des schwedischen Smart Home-Startups Minut. Jetzt haben sie, die bereits 10.000 Geräte in 60 Länder verkauft haben, ca. sieben Millionen Euro Venture Capital erhalten.

Angeführt wird die Finanzierungsrunde von KPN Ventures – beteiligt war auch der Energiedienstleister Centrica. Bestehende Geldgeber sind Karma Ventures, SOSV und Nordic Makers. Die gesamte Finanzierung des schwedischen Startups Minut liegt somit bei etwas mehr als neun Millionen Euro. Gegründet wurde es 2014 und wird von Nils Mattisson geführt, der eine Apple-Vergangenheit vorzuweisen hat.

Minut bietet sozusagen die zeitgemäße Überwachung des Smart Homes, weil es zwar Luftfeuchtigkeit und andere Sensoren benutzt, aber ohne Kamera auskommt. Selbst für große Häuser sind lediglich drei Minut-Geräte erforderlich, um alle Fenster und Räume zu überwachen. Damit möchte Minut die Überwachung von Haushalten bezahlbarer machen – ohne Kompromisse bei der Privatsphäre eingehen zu müssen.

Konkret enthält das smarte Device von Minut Infrarot-Bewegungserkennung und ein Mikrofon. Die Echtzeitdaten werden direkt auf dem Gerät verarbeitet und nicht erst in die Cloud gesendet. Sobald etwas Unerfreuliches im Smart Home passiert, reagieren die Sensoren in Sekundenschnelle. Natürlich verbunden mit einer App.

„Bis vor kurzem waren Wi-Fi-verbunde Kameras die günstigste Lösung für die Sicherheit und Überwachung Zuhause, aber die Menschen wollen und vertrauen ihnen nicht.“

Nils Mattisson, CEO von Minut

Der Ansatz von Minut, maschinelles Lernen direkt vor Ort zu nutzen und nicht in einem Backend, macht die Produkte anspruchsvoller. Bedeutet: Ohne jemals einen Ton wirklich aufzunehmen, kann Minut Ereignisse wie den Bruch einer Fensterscheibe oder die Anwesenheit von Personen identifizieren, ohne jemals einen Ton aufgenommen und diesen an die Cloud verschickt zu haben.

Minut Cleantech
Minut nutzt maschinelles Lernen, um das Smart Home zu überwachen.

Wie eine Spürnase agiert Minut somit – sobald die Sensordaten etwas Verdächtiges feststellen, wird der extrahierte Fingerabdruck an einen globalen Klassifizierer geschickt, um eine genauere Bewertung vornehmen zu können.

Wie Minut das Sicherheitsgefühl der Menschen prägen kann, zeigt, dass das Unternehmen mit 30 Mitarbeitern schon 10.000 Einheiten in 60 Länder verkauft hat. Mit Sitz in Malmö, Stockholm und London ist es bereits international aufgestellt. Mit den neuen Investoren und dem frischen Kapital könnte sich Minut auch hierzulande als einfaches, aber effektives Alarmsystem durchsetzen.

Minut: Preis und Verfügbarkeit des Smart Home Sicherheitssystems

Minut Smart Home Installation
Minut ist einfach zu installieren.

Ein Minut-Gerät kostet 149 Euro, zwei sind auf der Webseite des Unternehmens für 229 Euro erhältlich.

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