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Mit Nuki ins iHaus: Türschloss-Anbieter neuer Partner

Cleantech-Startup iHaus gewinnt mit Nuki einen neuen Premium-Partner für seine Softwarelösung / Flexible Szenarien möglich

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iHaus verknüpft internetfähige Geräte über eine Softwarelösung miteinander und agiert als Systemintegrator für Devices der Bereiche Smart Home, professionelle Gebäudesystemsteuerung und Internet der Dinge (IoT). Jetzt hat iHaus einen weiteren Premium-Partner in seine Lösung integriert. Mit NUKI, dem intelligenten Türschloss zum Nachrüsten, werden Schlüssel nun überflüssig gemacht: Die App von iHaus übernimmt das ab sofort.

Smart Home News / 2.2.2018. Über die App von iHaus kann das smarte Türschloss Nuki auch mit anderen Geräten im Smart Home vernetzt werden. So entstehen ungewöhnliche oder komfortable Anwendungen, die weit über die Kernfunktion eines Türschlosses (Öffnen / Schließen) hinausgehen. Mit dem Nuki Türschloss und iHaus öffnet sich die Haustüre wie von Zauberhand – per Fingertipp in der iHaus App.

Beispielsweise lassen sich damit nun bestimmte Sirenen abspielen, wenn jemand das Haus oder die Wohnung betritt. Wie wäre es, immer die aktuelle Lieblingsmusik zu hören und die Lampen im Flur farbenfroh tanzen zu lassen, wenn man nach Hause kommt. Könnte ein Stimmungsaufheller sein, oder? Natürlich können auch automatisch die Rolläden hochfahren und, wenn gewünscht, der Fernseher eingeschaltet werden.

Natürlich können Nuki- und iHaus-Nutzer jederzeit auf einen Blick kontrollieren, ob die Haustüre geöffnet oder geschlossen ist und sie von unterwegs steuern. So ist es möglich, bestimmten Personen wie Paketboten, Handwerkern, Reinigungspersonal oder den Kids Zugang zu gewähren, wenn niemand Zuhause ist. Wenn die Kinder nach Hause kommen, können sich die Eltern informieren und eine Push-Nachricht aufs Smartphone senden lassen.

Nuki Smart Lock sorgt für Sicherheit

Umgekehrt sorgt die iHaus App mit dem Nuki Smart Lock im Szenario „Leaving Home“ dafür, dass mit dem Abschließen der Haustür alle Geräte im Haus oder in der Wohnung abgeschaltet werden und die Rollläden schließen. Mit einem KNX-System lassen sich diese Einstellungen auch auf einen Multifunktionsschalter übertragen, über den die Tür geöffnet und geschlossen werden und alles an- oder ausgeschaltet werden kann. Wer möchte, kann die Tür automatisiert am Abend zum Schlafengehen schließen lassen – Nuki und iHaus kümmern sich darum.

Mit der iHaus App bietet iHaus eine Plattform, mit der netzwerkfähige Geräte auch von unterwegs im Haus gesteuert und herstellerneutral untereinander vernetzt werden können. Darüber hinaus bietet die App zahlreiche Dienste wie z. B. Wetter und Verkehr. Es handelt sich um eine offene, integrative und zukunftssichere Lösung, die sich an den Anforderungen und Wünschen der Anwender orientiert.

In Kombination mit smarten Rauchmeldern, wie beispielsweise den Rauch- und Wärmemeldern von iHaus, kann das Nuki Türschloss im Notfall sogar Leben retten. Bei einem Brand zählt oft jede Sekunde, deshalb kann dank iHaus das elektronische Türschloss bei einem Rauchalarm automatisch die Fluchttüre öffnen und über die passenden Lichteinstellungen den Fluchtweg beleuchten.

Lesen Sie auch mehr über Smart Home allgemein und zum System von Bosch.

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% S Kommentare
  1. Hannelore Huber sagt

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ist ja alles schön und gut – normalerweise habe ich für intelligente Technik, die das Leben erleichter sehr viel übrig.

    Aber: wie sicher sind alle diese Systeme vor z.B. Hackern (= Dieben aller Art), die den Eigentümer oder Mieter „aussperren“ können und z.B. wie ganz „normale“ Einbrecher mitnehmen können, was diesen interessant erscheint?

    Inwiefern sind Raumelder und Smart Meter auch ganz banale Spione? Wer kann das ausschließen?

    Klar NIEMAND hat die Absicht diese Technik für andere, als die angepriesenen Zwecke zu nutzen …

    Sind Smart Home und Co. wirklich smart oder schlicht auch Wanzen oder können gar mit Kameras ausgestattet werden? Stelle ich mir in Schlafzimmer und Bad nicht wirklich prickelnd vor.

    Egal wo, immer werden nur die vermeintlichen Vorteile angepriesen, leider erklärt niemand die Schattenseiten, die es mit absoluter Sicherheit gibt. Mensch liefert sich immer mehr der Technik aus.

    Mal ehrlich, ich schaffe es gerade noch, die Heizung selbst ganz altmodisch von Hand höher zu drehen, wenn ich nach Hause komme. Was in meinen Kühlschrank muss, damit der Magen nicht knurrt, bekomme ich auch noch immer problemlos geregelt und Fernseher kommt mir sowieso keiner ins Haus. Das klappt mein Leben lang schon ausgezeichnet ohne.

    All dieser Schnickschnack hat seinen Reiz und durchaus sinnvolle Seiten. Trotzdem: gebe ich damit nicht auch Kontrolle über mein Leben aus der Hand?

    Es würde mich wirklich brennend interessieren dazu einmal ehrliche und verlässliche Antworten zu erhalten.

    Denn die Frage, ob diese schöne neue Welt wirklich so schön ist, muss gestellt werden.

    Wir sind längst an einem Punkt angekommen, den Orwell nicht einmal angedacht hatte.

    Bei allem geht es immer auch um Freiheit. Die sollte man nicht ohne sehr trifftigen Grund aufgeben.

    Bitte jetzt nicht diesen Un-Satz: Ich habe nichts zu verbergen! Tja, dann mal als erstes her mit allen Passwörtern. Dann können wir die ja auch lustig öffentlich zugänglich machen. Spätestens an dieser Stelle müsste es dämmern, dass es auch um Privatshäre geht, die letztendlich jeder haben will (bis auf evtl. Ausnahmen mit exhibitionistischen Neigungen und Hang zur öffentlichen Selbstdarstellung) .

    Wer das nicht glaubt, würde sich wundern, wenn er nur einmal durch einen Privatdetektiv ausgeforscht wird. Dessen Ergebnisse zu erfahren ist in dr Regel absolut beunruhigend. Danach sagt man nicht mehr, dass man nichts zu verbergen habe.

    Ihre Meinung zu dieser Problematik interessiert mich sehr, denn wo viel Licht ist, ist bekanntlich auch viel Schatten. Dieser Schatten wird bagatellisiert oder schlicht gar nicht thematisiert. Warum?

    Oder bin ich zu kritisch?

    Mit freundlichen Grüßen
    Hannelore Huber

    1. Hallo Hannelore,

      vielen Dank für Ihren Kommentar. Ich hoffe, Ihnen gefällt das neue Layout von Cleanthinking und Sie haben Spaß am Herumstöbern.

      Ich denke, Sie sind ein bißchen zu kritisch. Selbstverständlich müssen zunehmende IT-Systeme oder das Internet der Dinge vor Hackern geschützt werden. Im Bereich Smart Metering etwa ist das zuständige Bundesamt dabei so genau und kritisch, dass der eine oder andere Zeitplan nicht eingehalten werden kann. Das ist gut so, wenn damit Generationen von Menschen geschützt werden.

      Wir profitieren alle von den angesprochenen Technologien und davon, dass diese kleiner und billiger werden. Insbesondere für Sensoren gilt das sehr stark. Aber wichtig ist natürlich, die Grenzen dieser Technologien immer im Kopf zu haben und zu diskutieren. Gibt es eine gesunde Mischung aus intelligentem Einsatz von neuen Technologien und sauberen Sicherheitslösungen, dann werden wir auch weiterhin profitieren.

      Viele Grüße, Martin

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