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Nach Geothermie-Bohrung: Was ist die Ursache für Häuserschäden?

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Geothermie News / Leonberg. Der Bundesverband Geothermie fordert rasche Aufklärung; beteiligte Firmen wie die Gungl GmbH sowie Bewohner und Politik sind geschockt und ratlos: Im baden-württembergischen Leonberg sind – offensichtlich in Folge einer eigentlich routinemäßigen Erdwärmeborhung – in der Nacht vom 28. auf den 29. Juli mehrere Häuser abgesackt und beschädigt worden. Glück im Unglück: Nach Informationen der „Leonberger Kreiszeitung“ habe die 80-Meter-Bohrung kein Anhydrit erwischt, sondern einen Hohlraum. Daher sei nach dem Verschließen des Loches mit Beton wieder Ruhe in den Häusern in der Nähe der Bohrstelle eingekehrt. Anhydrit hingegen würde sich bewegen und quellen.

Der Bundesverband Geothermie hat jetzt Aufklärung gefordert und dafür seine Unterstützung zugesichert. Qualitätssicerung und -verbesserung blieben das oberste Gebot der Branche, so der Verband in einer Stellungnahme. Gutachter seien durch das Landsratsamt Böblingen engagiert worden. Die Sektion „Oberflächennahe Geothermie“ des GtV-Bundesverbandes Geothermie bot ihre uneingeschränkte fachliche Unterstützung an. Ob die Bohrung für die Schäden verantwortlich ist und wie es zu den Schäden kommen konnte, sei schnellstmöglich zu klären.

Hintergrund: Deutschlandweit wurden bereits 300.000 Projekt der oberflächennahen Geothermie erfolgreich ausgeführt. Allein im Landkreis Böblingen gebe es über 600 Bohrungen. Diese Erfolgsgeschichte der oberflächennahen Geothermie dürfe nicht durch einen Vertrauensverlust in der Bevölkerung verspielt werden.

Bilder zum Unglück gibt es bei www.geothermie-nachrichten.de.

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