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Nanosolar macht es besser als Konarka: Neue Finanzierungsrunde abgeschlossen

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Während der Hersteller organischer Solarmodule Konarka in die Zahlungsunfähigkeit schlidderte, weil eine neuerliche Finanzierungsrunde nicht zustande kam, hat das kalifornische Nanosolar mit seinen Farbstoffsolarzellen diesen Schritt geschafft: Mit den 70 Millionen US-Dollar frischen Kapitals soll die Kommerzialisierung der Technologie vorangetrieben werden. Das Cleantech-Unternehmen ist Spezialist für Dünnschichtsolarzellen, die gedruckt werden können. Die Tinte besteht aus Kupfer, Indium, Gallium und Selenid (CIGS) sowie Nanopartikeln. Gedruckt wird auf Aluminium-Folien.

Die Finanzierungsrunde bestand aus alten und neuen Investoren, die zusammen 70 Mio. US-Dollar auf den Weg brachten: Mit dabei waren OnPoint Technologies (Arsenal Venture Partners), Mohr Davidow Ventures und Ohana Holdings LLC sowie internationale Family Offices. Derzeit hat Nanosolar Fertigungskapazitäten in einer Größenordnung von 100 Megawatt und liefert 2 bis 11 Megawatt an internationale Kunden. Die Manufaktur für gedruckte Solarzellen (Rolle-zu-Rolle) steht am Standort San Jose am Firmensitz In Deutschland betreibt Nanosolar eine Modulfertigung im brandenburgischen Luckenwalde. Nanosolar will mit der Finanzierungsrunde auch die Zahl seiner Mitarbeiter in Europa und den USA steigern.

Vorteil der Technologie: Auf teure Hochvakuumherstellungsanlagen können wir daher verzichten. Schon bald könnten die bedruckten CIGS-Solarzellen und Solarmodule Wirkungsgrade erreichen, die mit denen von kristallinen Siliziummodulen auf Augenhöhe sind. Im Labor wurden Zell-Wirkungsgrade von 17,1 Prozent nachgewiesen (NREL). Diese Technologie kann nach Einschätzung von John Trbovich von Arsenal Venture Partners die kosteneffizienteste Form der Solarenergie für Photovoltaik-Kraftwerke werden.

Direkte Konkurrenten im Bereich der Dünnschichtsolarzellen von Nanosolar sind u.a. MiaSole und Solar Frontier.

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