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Neodym-Debatte: Windenergieanlagen von Enercon kommen ohne Neodym aus

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getriebelose Generatoren für Enercon WindenergieanlagenDer Panorama-Beitrag vergangene Woche zum problematischen Neodym-Abbau in China (CleanThinking.de berichtete), insbesondere für getriebelose Windkrafträder, hat auch in Deutschland eine Debatte hierzu ausgelöst. Enercon, einer der weltgroßen Hersteller, hat sich ebenfalls geäussert: Enercon Windenergieanlagen aller Typen – von der E-33/330 kW bis zur E-126/7,5 MW – sind getriebelos, kommen aber völlig ohne Neodym aus.

Dem Antriebskonzept zugrunde liegt vielmehr ein Konzept eines fremderregten Ringgenerators. Die zur Stromerzeugung erforderlichen Magnetfelder im Generator werden dabei elektrisch erzeugt. Permanentmagnete, mit denen zahlreiche andere Windenergie-Hersteller arbeiten und für deren Herstellung Neodym benötigt wird, kommen bei Enercon-Anlagen konstruktionsbedingt nicht zum Einsatz.

Somit sieht sich Enercon auch unter Umwelt- und Gesundheitsaspekten in seinem Anlagenkonzept bestätigt:

„Wir sind ein Hochtechnologieunternehmen, das großen Wert auf Umweltschutz legt“, sagt ENERCON Geschäftsführer Hans-Dieter Kettwig. „Unsere Entscheidung, auf fremderregte Generatoren zu setzen, ist nicht nur technologisch, sondern auch ökologisch richtig.“

Bei den Erneuerbaren Energien müsse die ganzheitliche Betrachtung stimmen, damit sie eine überzeugende Alternative bieten, so Kettwig. Saubere Energie zu erzeugen, sei das eine. Ebenso wichtig sei eine nachhaltige Produktion.

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