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Netzbetreiber: EEG-Umlage steigt nur minimal auf 3,530 Cent

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Amprion ÜbertragungsnetzbetreiberCleantech News / Berlin. Die EEG-Umlage steigt im kommenden Jahr nur minimal auf 3,530 Cent – entgegen anderslautender Meldungen scheint es sich dabei um einen politischen gewollten Preis zu handeln, den die Netzbetreiber heute bekanntgegeben haben. 50Hertz, Amprion, EnBW Transportnetze und TenneT haben einen Umlagebetrag von 14,1 Milliarden Euro und einen Nachholbetrag für die vergangenen zwölf Monate von 700 Mio. Euro ermittelt. Die EEG-Umlage ist für jede von Letztverbrauchern bezogene Kilowattstunde zu entrichten. Wie die vier ÜNB mitteilen, bedeutet dies, dass die Verbraucher zur Förderung der erneuerbaren Energien im Jahr 2012 mit 3,592 Cent pro Kilowattstunde beitragen. Damit liegt die EEG-Umlage im Jahr 2012 nur unwesentlich über Vorjahresniveau (3,530 Cent pro Kilowattstunde).

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Für das kommende Jahr wird erneut eine deutlich steigende Einspeisung an elektrischer Energie aus regenerativen Anlagen prognostiziert, da in den vergangenen Monaten zahlreiche neue Erzeugungsanlagen – insbesondere Photovoltaik-Anlagen – an das Stromnetz angeschlossen wurden. Ende 2010 lag die installierte Photovoltaik-Leistung in Deutschland bei insgesamt 17,3 Gigawatt (Millionen Kilowatt). Der Zuwachs betrug 2010 rund 7,4 Gigawatt. Für das Jahr 2011 wird mit einem Zubau von etwa 6,5 Gigawatt gerechnet und für 2012 mit weiteren 4,5 Gigawatt, so dass für Ende 2012 nach aktueller Prognose rund 28,3 Gigawatt Photovoltaikleistung installiert sein werden.

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