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Neue Pilotanlage zum vollständigen Recycling von Verbundmaterialien

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Der Technologieanbieter Saperatec GmbH nahm heute in Bielefeld eine industrielle Pilotanlage zum Recyceln von Verbundmaterialien in Betrieb. Saperatec hat das patentierte Verfahren insbesondere für die Aufbereitung von Kunststoff-Kunststoff- und Kunststoff-Aluminium-Verbunden entwickelt. Neben Verpackungen und Getränkekartons lassen sich mit der Anlage aber auch Autogläser oder Photovoltaikmodule recyceln.

Saperatec
Quelle: www.saperatec.de

CleanTech & Recycling News / Bielefeld. Mit speziell entwickelten Mikroemulsionen bietet Saperatec eine neue Möglichkeit, Verbundmaterialien aufzutrennen und somit die einzelnen Bestandteile als saubere Sekundärrohstoffe wiederzugewinnen. In der Anlage ist der gesamte Trennprozess realisiert: von der Behandlung des Verbundmaterials in der Mikroemulsion über das Waschen des aufgetrennten Materials bis hin zur Rückführung der Mikroemulsion und Sortierung der gewonnenen Einzelfraktionen.

100 Prozent Recycling und dennoch Flexibilität

Pro Jahr wandern Verbundmaterialien im Wert von mehr als einer Milliarde Euro in den Müll. Mit einer Recyclingquote von 100 Prozent will der nasschemische Prozess der Saperatec Anlage zu einer nachhaltigen Rohstoffwirtschaft beitragen. Das Unternehmen unterstreicht, dass mit dieser Anlage, die bis zu 500 Tonnen an Verbund-Abfällen im Jahr aufbereiten kann,  die industrielle Reife des patentierten Verfahrens nachgewies.

In Kürze wird das Unternehmen mit kundenspezifischen Projekten starten. Dazu wird Saperatec das Verfahren nach eigenen Angaben für industrielle Anlagen beim Kunden lizenzieren und die entsprechenden Mikroemulsionen bereitstellen.

(Dieser Beitrag über die Pilotanlage der Saperatec GmbH wurde am 3. Februar 2014 bei CleanThinking.de veröffentlicht.)

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