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Neuer Schnellladepark in Karlsruhe: EnBW will Hypernetz auf 1.000 Standorte ausweiten

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Bis Jahresende soll größtes Schnellladenetz Deutschlands rasch ausgebaut werden.

Das Netz an Schnellladestationen für Elektroautos von EnBW gilt bei E-Auto-Fahrern mittlerweile als das Nonplusultra. Kein Wunder: Der Energieversorger baut die Schnellladeparks konsequent aus, sorgt für deren Zuverlässigkeit im Betrieb und bietet Nachladen mit bis zu 300 Kilowatt zu fairen Konditionen. Jetzt hat EnBW sein Hypernetz mit einem neuen Schnellladepark in Karlsruhe erweitert – bis Ende des Jahres soll es allein in Deutschland 1.000 Standorte geben.

Der erste Karlsruher Schnellladepark mit zwölf Stationen entstand im Einkaufszentrum Durlach Center, ging inoffiziell bereits Ende vergangenen Jahres in Betrieb. Das Verkehrsministerium Baden-Württemberg unterstützt die neue Ladeinfrastruktur finanziell. Ziel des Programms „Urbane Schnellladeparks Baden-Württemberg“ ist die rasche Weiterentwicklung der Infrastruktur in städtischen Ballungszentren.

In Stuttgart sollen zwei Schnellladeparks von EnBW entstehen – einer davon existiert bereits. Je nach Fahrzeug können E-Auto-Fahrer an den High Power Chargern der EnBW etwa 100 Kilometer Reichweite in fünf Minuten laden – dabei gibt es, wie an sämtlichen EnBW-Ladepunkten deutschlandweit eine sichere Versorgung mit Ökostrom.

Zwar gilt es als sicher, dass die meisten Ladevorgänge Zuhause stattfinden werden – die Gelegenheit des Einkaufs zu nutzen, und dann mit mehr Reichweite den Heimweg anzutreten, ist aber geschmeidig. Schließlich wird der Ladevorgang so nicht zur Belastung, weil auf das Ende gewartet werden muss, sondern zum sinnvollen Addon.

Im Rahmen des Projekts USP-BW entstehen nun 16 urbane Schnellladeparks in den 15 größten Städten Baden-Württembergs. Bundesweit betreibt EnBW ein Hypernetz mit 450 Standorten – das nach Unternehmensangaben größte Schnellladenetz für Elektromobilität. Bis Jahresende 2021 soll sich die Zahl der Standorte verdoppeln: Aus 450 Standorten werden dann 1.000. Bis 2025 sind Investitionen in Höhe von 100 Mio. Euro pro Jahr für den weiteren Ausbau geplant.

Städte des Projekts USP-BW im Überblick

  • Esslingen
  • Freiburg
  • Friedrichshafen
  • Heidelberg
  • Heilbronn
  • Karlsruhe
  • Konstanz
  • Ludwigsburg
  • Mannheim
  • Pforzheim
  • Reutlingen
  • Sindelfingen
  • Tübingen
  • Ulm

Im Standard-Tarif bietet EnBW seine Schnelllade-Dienstleistung zu fairen Kosten an (AC 39 Cent pro kWh / DC 49 Cent pro kWh). Es fällt keine Grundgebühr an. Eine Blockiergebühr liegt bei 10 Cent pro Minute. Die Ladekarte schlägt mit 9,90 Euro zu Buche.

Im sogenannten Viellader-Tarif gibt es die EnBW mobility+ Ladekarte gratis dazu – die Kosten je Kilowattstunde bleiben identisch, dafür sinken die Kosten für AC- und DC-Laden um 10 Cent je Kilowattstunde. Der Tarif lohnt sich ab einem Volumen von 50 Kilowattstunden im Monat.

Mit seinem beliebten Ladenetz setzt EnBW aber auch auf Kooperationen: Fahrer eines Elektroautos von Hyundai etwa, bekommen einen Spezialtarif. Mehr dazu gibt es hier.

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